Die Winter-Ruhe-Oase oder „Wo die Energien fließen“

Eine nicht alltägliche Familie - Teil 52

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Die Winter-Ruhe-Oase oder „Wo die Energien fließen“

Die Winter-Ruhe-Oase oder „Wo die Energien fließen“

Grauhaariger

"Eine nicht alltägliche Familie“ ist die dritte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Aufbauend auf „Eine nicht alltägliche Beziehung“ und "Eine nicht alltägliche Ehe".

Ebenso genossen sie die Wärme des großen Kamins, in welchem die brennenden Eichenholzscheite ein wärmendes Feuer spendeten.
Die Wärme und die heißen Getränke, aber auch die Höhe machte die beiden fast ein wenig schläfrig. Ganz nah beieinander saßen sie auf dem Sofa und genossen die Nähe des anderen. Sanfte Küsse, aber nicht zu auffällig wegen der anderen Gäste, und auch feine Streicheleinheiten mussten jetzt aber trotzdem sein. Auch wenn sie die Kinder ein wenig vermissten, so war ihre Zweisamkeit wiederum auch etwas Wunderbares. Eng umschlungen und ohne etwas zu sagen, schauten beide in das prasselnde Kaminfeuer und hingen ihren Gedanken nach. Sie ließen sich vom Kommen und Gehen der anderen Gäste nicht stören, sondern genossen einfach die Ruhe.
Irgendwann einmal kramte Olivia ihr Handy hervor, hatte es mehrfach den Eingang von Meldungen angegeben. Da waren einige Nachrichten mit Bildern eingegangen und sie war neugierig, was Caro ihr alles mitteilen wollte. Beim Öffnen des ersten Bildes musste Olivia lachen. Es zeigte Clara mit einer Kochschürze und einer Kochmütze, die wie ein „Béret“ aussah. Mit großem Fleiß war sie dabei, Gemüse klein zu schneiden. Ein anderes Bild zeigte Leon, wie er am Steuer eines Traktors (Trecker) saß und dabei eine ganz wichtige Miene machte. Es folgten noch weitere Bilder, die Olivia Martin zeigte und beide mussten lachen, wie sich ihre Kinder auf den Fotos präsentierten.
Inzwischen war es draußen dunkel geworden und es wurde langsam Zeit, sich für das Abendessen etwas frisch zu machen, hatten sie doch nach dem Essen noch den Termin für den Bottich und die Sauna. Auf Anraten von Caro hatten beide darauf verzichtet, eine große Abendgarderobe mitzubringen und so betraten sie das Restaurant in „légerer“ Kleidung, wo ihnen ein Tisch am Fenster zugewiesen wurde. Das 5-Gang-Menü war ausgezeichnet und Martin war der Meinung, dass hier in diesem Hotel auf erstaunlich hohem Niveau gekocht wurde, hatte er doch schon in diversen exquisiten Lokalen gespeist.

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