Die Winter-Ruhe-Oase oder „Wo die Energien fließen“

Eine nicht alltägliche Familie - Teil 52

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Die Winter-Ruhe-Oase oder „Wo die Energien fließen“

Die Winter-Ruhe-Oase oder „Wo die Energien fließen“

Grauhaariger

"Eine nicht alltägliche Familie“ ist die dritte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Aufbauend auf „Eine nicht alltägliche Beziehung“ und "Eine nicht alltägliche Ehe".

Jeder Gang war ein Gedicht und jeder verwöhnte Gaumen kam zu seinem Genuss. Besonders das „Hirschfilet am Stück rosa gegart & geräuchert“ hatte es den beiden angetan. Das Fleisch war so zart, dass es fast von selbst auf der Zunge verging. Dazu genossen sie einen Rotwein, einen Blauburgunder, welcher ihnen der Chef persönlich empfohlen hatte.
Die Zeit verging und die Vorfreude auf das kommende ließ in Olivia ein leichtes Kribbeln aufkommen. Gemächlich gingen sie auf ihr Zimmer und zogen sich für das Planschen im Badebottich entsprechend Badebekleidung an. Caro hatte am Vorabend noch zu Olivia gesagt: „Falls du bei eurem Aufenthalt baden möchtest, nimm nicht unbedingt deinen knappen Bikini mit. Dort ist das Bad draußen und die Außenluft könnte etwas kalt sein. Die Gänsehaut sieht dann aus wie ‚e Chäsriibi‘ (Käseraffel). Wenn du nicht deine ‚Chäsriibi‘ allen Leuten zeigen willst, dann nimm ein Badekleid. Wie ich dich kenne, hast du sicher ein heißes Teil griffbereit.“
Caro hatte bereits im Vorfeld des Herbsturlaubs Olivia angeraten, ein Badekleid und nicht nur ihren „sexy“ Bikini einzupacken. Der wäre ein Hingucker und würde den Leuten schon beim Betrachten eine Gänsehaut bescheren. Aber auch ihr Einteiler konnte sich sehen lassen und sie würde damit spielend den Preis als „sexiest woman of the Grimsel“ gewinnen …
Zur reservierten Zeit gingen Olivia und Martin eingehüllt in einen Bademantel und mit Schlappen an den Füssen nach draußen, um durch den Schnee zum beheizten Bottich zu gelangen. Direkt daneben stand ein Kleiderständer, sodass sie ihre Bademäntel dorthin hängen konnten.
Nachdem Olivia ihren Bademantel ausgezogen hatte, beeilte sie sich sehr, um in das warme Wasser zu gelangen. Die Außentemperatur war wegen der sternenklaren Nacht inzwischen auf -10 °C gesunken und durch den herrschenden Wind sicher nochmals gefühlte 10 Grad mehr.

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