Genüsslich ließ sich Martin neben seiner Ehefrau auf die Holzbank nieder, nahm sie verlangend in den Arm und gab ihr einen Kuss. Im Innern der Sauna waren sie vor fremden Blicken sicher und sie streichelten und berührten sich vermehrt auch an intimeren Stellen.
„Ich liebe dich so sehr“, flüsterte Olivia und sah Martin ganz tief in die Augen.
„Ich dich doch auch meine Liebste. Für immer und ewig, ganz egal was geschehen möge“, erwiderte Martin ihr Liebesbekenntnis.
Die Finger und Hände strichen mal hierhin, mal dahin, und wenn nicht der Gedanke einer eventuellen Entdeckung ihres Handelns gewesen wäre, hätten sich Olivia und Martin schon lange ihrem Verlangen hingegeben …
Viel zu schnell war die Zeit um und mit etwas Wehmut verließen sie die Wärme der Sauna, um wieder nach draußen in die Kälte zu treten. Trotz des vorgewärmten Bademantels fror Olivia erbärmlich, und als Martin sie noch mit einer Handvoll Schnee bewarf, entfuhr ihr ein leiser Schrei des Schreckens.
„Komm du mir mal ins Bett, du Schuft“, keifte sie und streckte ihre Faust in seine Richtung.
„Aber zuerst wird noch geduscht, meine geliebte Hexe“, grinste Martin.
*****
Endlich hatte es Olivia geschafft. Mit klappernden Zähnen und Gänsehaut hatte sie mit Martin im Schlepptau das Zimmer erreicht. Der Bademantel flog in hohem Bogen ins Zimmer und sie ging auf direktem Weg unter die Dusche. Noch nicht einmal ihren Badeanzug hatte sie ausgezogen, sondern stellte sich schnellstmöglich unter die Brause und ließ das warme Wasser über sich laufen.
Alles war ihr im Moment egal, sie wollte nur wieder auftauen, war sie doch fast schockgefroren gewesen und ihr Mann hatte sie auch noch mit Schnee beworfen. Langsam kehrte die Wärme und somit auch die Lebensgeister in Olivia zurück und sie stand einfach genüsslich unter dem Wasserstrahl.
Erst als sie Hände an ihrem Rücken spürte, bemerkte sie, dass Martin ebenfalls in die Duschkabine gestiegen ist.
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