Die Winter-Ruhe-Oase oder „Wo die Energien fließen“

Eine nicht alltägliche Familie - Teil 52

23 23-36 Minuten 0 Kommentare
Die Winter-Ruhe-Oase oder „Wo die Energien fließen“

Die Winter-Ruhe-Oase oder „Wo die Energien fließen“

Grauhaariger

"Eine nicht alltägliche Familie“ ist die dritte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Aufbauend auf „Eine nicht alltägliche Beziehung“ und "Eine nicht alltägliche Ehe".

Immer wieder blitzte die Sonne zwischen den Berggipfeln hindurch und die Leute im Postauto wurden vom reflektierenden Licht geblendet. In Guttannen erreichten sie den „offiziellen“ Endpunkt der Postautolinie, da ab hier im Winter die Straße für den Verkehr gesperrt ist.
„Aber für Gäste des Hospiz fährt das Postauto noch weiter bis zur Handegg, weil die Straße extra für den Werksverkehr geräumt wird“, erklärte Leni Abplanalp der Reisegruppe und bat sie, sitzen zu bleiben. Weiter fuhr das Postauto bergauf und auf der Straße hatte es nun sogar eine leichte Schneedecke.
„So, hier müssen wir jetzt auf die Luftseilbahn wechseln, welche uns dann in die Gerstenegg bringt“, war die weitere Erklärung von Leni.
Mit einer schaukelnden Bewegung setzte sich die Gondel in Bewegung. Ein paar Fahrgästen bereitete das Schaukeln ein wenig Mühe und jedes Mal, wenn die Kabine einen Masten passierte und danach in Längsrichtung pendelte, hatten sie ein flaues Gefühl im Magen. Den Anderssons bereitete dies keine Probleme und sie schauten fasziniert auf das umliegende Bergpanorama. Ganz eng schmiegte sich Olivia an Martin, der sie natürlich liebend gerne in die Arme nahm und ihr zwischendurch einen sanften Kuss seitlich auf den Hals gab. Immer höher stiegen sie und an der rechten Bergflanke konnten sie sogar Gämsen entdecken, welche sich mit Leichtigkeit über die Felsen bewegten.

Ein wenig später erreichte die Seilbahn die Station Gerstenegg, wo die Gruppe quer durch das Gebäude, durch Gänge und über Treppen in eine Garage geführt wurde. Dort stiegen sie in einen Kleinbus ein und die Fahrt ging durch einen langen, geraden Stollen weiter bergan. Leni, welche den Kleinbus steuerte, erklärte immer wieder etwas zum Stollen, zum Kraftwerk und auch zu der Landschaft über ihnen. An einer bestimmten Stelle im Stollen hielt sie das Fahrzeug an und deutete auf die rechte Seite.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 4438

Weitere Geschichten aus dem Zyklus:

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben