Die Zeiten ändern sich

Episode 1 aus: Rückkehr nach Ruteberg

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Die Zeiten ändern sich

Die Zeiten ändern sich

Andreas

Hedwig drückte ihr die Hand.
Sie gratulierte ihrer jüngsten Lehrerin, dass sie sich gegen Manuela durchsetzen konnte. Der Popovoll vor der Klasse sollte dennoch die Ausnahme bleiben, was vor allem Manus nacktes Hinterteil betraf.
Hedwig glaubte an die abschreckende Wirkung, die diese Strafe auf die restlichen Mädchen ausübte.
Margot hoffte auch, dass diese eine Abreibung genügte. Ihre Hand schmerzte, da sie Manus Popo ordentlich durchgehauen hatte. Das Mädel besaß einen schön runden Hintern, der sich rasch erholen sollte. Mit diesen heiteren Gedanken verabschiedete sich Margot in den verdienten Feierabend.

In einem gewissen Mädchenzimmer kümmerten sich eifrige Hände um Manuelas Hintern. Das leicht hochnäsige Mädchen hatte einen kräftigen Dämpfer erlitten, der zu einer Wesensänderung führte. Manu fühlte, dass ihre Zimmerkolleginnen doch nicht so doof waren, wie sie vorschnell vermutet hatte. Petra und Sabine massierten zart kühlende Creme in die roten Partien, die sich über den ganzen strammen Popo zogen. Hin und wieder schlich sich ein Fingerchen in verbotene Regionen, wo dieser ein überraschtes „Oh ja!“ hervorrief. In dieser Hinsicht ging alles seinen gewohnten Gang auf Schloss Ruteberg, wie es Margot aus ihrer eigenen Schulzeit auf dem Internat kannte. Manus Stöhnen beendete diesen Neuanfang, der eine völlig andere Ära einläuten sollte. Die Zeiten änderten sich, wie dieser amerikanische Sänger behauptete. Maggie mochte die Songs von Bob Dylan, die sich dem alten Untertanengeist widersetzten. Sie musste plötzlich an Resa denken, die so schön Gitarre spielen konnte. Theresa Borowka sang auf dem letzten Sommerfest vor dem Abi. Maggie lächelte, als sie Resa in ihrem schwingenden Kleid vor sich sah. Sie wollte Theresa einen Brief schreiben, um zu erfahren, wie es ihr erging. Hatte sie nicht auch noch Tinas Adresse? Was wohl Charlie so trieb und Lotte? Käthe kam ihr in den Sinn, die mit Inge zusammen erst später zu ihnen stieß. Margot spürte eine tiefe Sehnsucht nach ihren alten Freundinnen. Was war bloß aus den Mädchen von Schloss Ruteberg geworden? Maggie spürte eine tiefe Sehnsucht nach diesen bekannten Gesichtern. Zuerst würde sie aber Theresa schreiben, der sie es ja damals versprochen hatte. Sie hatten sich vor etwa zwei Jahren aus den Augen verloren, als Resa nach England gezogen war. Maggie wusste nur, dass sie ab und zu im Londoner East-End auftrat, wo sie ihre Protestlieder vortrug. Maggie lächelte versonnen. Sie hörte Resas glockenhelle Stimme, als sie die Augen schloss. „Wo sind all die Mädchen hin?“ Hatte Resa nicht auch dieses Lied auf dem Sommerfest gesungen? Maggie wollte sie wiedersehen, erfahren, wie es ihr erging! In den Weihnachtsferien bot sich die Gelegenheit. Margot lächelte, da sie nun ein weiteres Ziel vor Augen hatte. Die junge Frau spürte eine tiefe Zufriedenheit.

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