Die Gelegenheit

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Die Gelegenheit

Die Gelegenheit

Bernhard Kempen


Der Mann drehte sich erschrocken um. Als er Richard sah, versetzte er der Frau einen Stoß und rannte davon, über den Rasen hinter der Bank auf die Straße zu.
Richard lief das kurze Stück zum Parkeingang zurück und sah noch, wie der Mann über die Parkmauer auf den Gehweg sprang, weiterrannte und in einer Nebenstraße verschwand.
Er verzichtete darauf, den Täter zu verfolgen, und kehrte in den Park zurück, um nachzusehen, wie es der Frau ging. Im schwachen Licht einer Parklampe sah er, daß sie reglos auf dem Boden kniete, während ihr Oberkörper auf der Sitzfläche der Parkbank lag.
Richard trat neben sie und legte ihr eine Hand auf die Schulter. "Keine Angst!" sagte er beruhigend. "Ich habe den Mann vertrieben."
Als sie nicht antwortete, strich Richard ihr das Haar aus dem Gesicht und legte eine Hand an ihren Hals. Er atmete auf, als er ihren Pulsschlag spürte. Sie war offenbar nur bewußtlos geworden, als sie mit dem Kopf gegen die Rücklehne der Bank gestoßen war.
Richard stand auf und blickte auf die junge Frau herab. Sie trug nur noch eine leichte Bluse. Der Rock und eine Handtasche lagen neben der Bank, und ihr Slip hing in den Kniekehlen.
"Junge Frau!" sagte Richard und rüttelte an ihrer Schulter. "Wachen Sie auf! Es ist alles vorbei!"
Doch sie rührte sich immer noch nicht.
Richards Hand begann zu zittern, als er über den dünnen Stoff ihrer Bluse strich. Dabei stellte er fest, daß sie keinen BH trug. Dann konnte er einem plötzlichen Drang nicht länger widerstehen und ließ seine Hand tiefer wandern, über die weiche Haut ihrer nackten Pobacken.
Als er spürte, wie sein Schwanz anschwoll und ihm heiß wurde, wagte er sich weiter und und glitt mit der Hand zwischen ihre Beine, spürte ihr warmes, weiches Fleisch.
Erschrocken zuckte er zurück, als er zwischen den Bäumen etwas rascheln hörte. Er stand auf, blickte sich im Park um und hochte. Doch jetzt war alles wieder still. Er atmete tief durch. Vermutlich nur irgendein Tier.

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