Die Putzfrau

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Die Putzfrau

Die Putzfrau

Anja F.

Er arbeitete noch spät am Abend. Es war nicht seine Leidenschaft, aber irgendjemand mußte den Job ja machen. Der Bildschirm seines Computers zeigte scheinbar unendlich viele Zeilen Programmcode. Eigentlich hat er sich sein Hobby zum Beruf gemacht. Es war schon immer sein Traum zu programmieren und dafür auch noch Geld zu bekommen. Das Einzige, was er nicht mochte waren Deadlines. Er sollte das Programm bis morgen in einer präsentationsfähigen Form seinem Kunden vorführen. Sein Chef war am Morgen noch nicht ganz mit der Arbeit zufrieden, so daß er jetzt wahrscheinlich wieder eine Nachtschicht einschieben muß. Aber egal, auf ihn wartete ja niemand. Ob er sich nun vor dem Fernseher setzen oder mit ein paar Freunden noch etwas trinken gehen sollte - wer würde ihm das wegnehmen? All das kann er auch morgen noch tun. Mit dieser positiven Einstellung motivierte er sich.
Es war ungefähr acht Uhr. Er hörte, wie nebenan die Tür aufgeschlossen wurde. "Oh Gott, jetzt kommt die alte Schachtel wieder. - So viel Dreck! Gehen Sie erst mal kurz nach draußen, ich muß jetzt hier putzen! - Schreckschraube!" Er erinnerte sich mit grausen an die letzte Begegnung mit der Putzfrau. Geschlagene 15 Minuten mußte er vor seiner Tür warten bis er wieder in sein Büro durfte. Er hatte zwar ein großes Büro, aber so lange konnte putzen nun wirklich nicht dauern - das ist alles nur die reine Bosheit! Außerdem hatte sie ihm die Arbeit der letzten halben Stunde vernichtet, da sie ausgerechnet an diesem Tag die Tastatur äußerst gründlich abstauben mußte. Er speicherte schon einmal präventiv seine Änderungen.
Er harrte der Dinge, die da kommen würden. Er hörte, wie sich jemand mit dem Schlüssel an seiner Tür zu schaffen machte. Die Stille, die eintritt, wenn jemand feststellt, daß man die Tür, die man vor Sekunden noch für verschlossen hielt, gar nicht aufsperren braucht, da sie schon offen ist, nahm er mit Befriedigung zur Kenntnis. Jemand drückte nach kurzem Anklopfen zaghaft die Klinke nach unten. "Hat sie wohl endlich gelernt, sich ein bisschen zu benehmen?" Das Gesicht, das sich durch den Türspalt schob passte nun allerdings überhaupt nicht zu dem, was er erwartet hatte.
"Guten Abend. Ich dachte, es wäre längst Feierabend. Ich komme später noch mal wieder."
Überrascht von so viel Höflichkeit und durch das anmutige Gesicht auf den Rest der Gestalt neugierig geworden sagte er:
"Nein, nein! Kommen Sie nur herein. Sie müssen doch auch ihre Arbeit machen. Lassen sie sich von mir nicht aufhalten."
Die Überraschung muß ihm ins Gesicht geschrieben gewesen sein. Das Wesen, welches sich da durch die Tür schob, war sehr grazil. Eigentlich gar nicht das, was er sich gemeinhin unter einer Putzfrau vorstellte. Hätte sie nicht den typischen hellbraunen Kittel - das Markenzeichen aller Putzfrauen - getragen, man hätte sie nicht als solche erkannt. Mit grauen dachte er an die "typischen" Putzfrauen zurück, die er während seiner Karriere schon erlebt hatte. Er wußte, daß es politisch unkorrekt war, Menschen allein durch ihr Aussehen in Schubladen zu stecken, aber er konnte es sich bei manchen Leuten einfach nicht verkneifen. Man muß zu seiner Ehrenrettung anmerken, daß er sich immer bemüht hatte, korrekt und freundlich gegenüber allen Angestellten zu sein. Auch gegenüber der "Schreckschraube" hat er nie ein böses Wort fallen lassen. Aber er war doch ein "Schubladenmensch".
Die Frau, die nun vor ihm stand, passte definitiv nicht in die Schublade mit der Aufschrift "Putzfrau".
"Soll ich aufstehen, damit sie hier putzen können?"
"Nein, das ist nicht nötig. Ich kann erst mal woanders anfangen."
Wuste er es doch, die "Schreckschraube" hat ihn nur terrorisiert! Aber er war von der Gestallt viel zu fasziniert um an Arbeit überhaupt zu denken. Anscheinend war heute wieder eine gründliche Reinigung des Büros angesagt. Sie fing an, von seinem Bücherregal den Staub zu entfernen. Dabei wendete sie ihm den Rücken zu. Er musterte sie ausführlich. Die Schulterblätter zeichneten sich deutlich unter dem hellbraunen Stoff ab. Ihre Haare - kastanienbraun - waren schulterlang und unten etwas nach innen gedreht. Er folgte ihrer Mitte hinunter bis zu der Rundung ihres Pos. Es war ein ausgesprochen schöner, knackiger und wohlgeformter Po, der sich da abzeichnete. Er liebte schön geformte Hinterteile. Hinterteile, die gut in der Hand lagen und seinen Händen beim kneten Widerstand entgegensetzen. Er stellte sich vor, daß genau dieses Hinterteil, das er jetzt vor sich sah, das perfekte Hinterteil sei. Sein Blick lag wie angenagelt auf dem prachtvollen Stück. Aber er wollte mehr sehen. Seine Augen wanderten weiter, nach unten. Der Saum ihrer Kittelschürze ging in ihre etwas blasse Haut über. Es war Sommer, sie hatte wahrscheinlich nur einen kurzen Rock oder etwas Ähnliches unter der Schürze an. Er dachte kurz darüber nach. Die wohlgeformten Oberschenkel - nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick - gingen in die ebenfalls knackigen Waden über. Die vornehme Blässe ihrer Haut passte ebenfalls nicht zu seinem Putzfrauenbild. Er spürte, wie die Hose über seinem Penis zu eng wurde. Er hing seinen Gedanken nach und beobachtete weiter.
Jetzt stand sie im Profil zu ihm. Ihre Nase war etwas spitz, ihr Kinn ausdrucksvoll. Ihre Brüste schätze er mittelmäßig ein, eher etwas kleiner als ihm lieb war, aber doch schön geformt - jedenfalls so weit er das unter dem Kittel ausmachen konnte. Als sie die oberen Regalböden abstaubte, sah er ihre rasierten Achselhöhlen. Aber er sah noch mehr. Besser gesagt: Er sah das da noch mehr fehlte. Er konnte neben der braunen Kittelschürze keine weitere Bekleidung ausmachen - weder die Träger eines BHs, welche die weit geschnittenen Öffnungen freigegeben hätten, noch irgendein anderes Top. Die Beule in seiner Hose wuchs weiter. Er war froh darüber, daß er noch die Schreibtischplatte hatte, die ihn vor ihren Blicken schützte. Er war extrem angespannt. Seine Augen ruhten unablässig auf diesem Geschöpf. Er erhoffte einen Blick durch die Knopfreihe auf Ihre nackten Brüste zu erhaschen. Nur einen einzigen, einen kurzen Moment möchte er ihre Brüste sehen. Er stellte sie sich blass vor, mit dunklen, großen Brustwarzen. Er stand auf große Brustwarzen. Sich in eine schöne Brustwarze zu verbeißen, daran zu lecken, der Frau, die ihre Eigentümerin war, Laute der Lust zu entlocken - das war eine seiner Lieblingsbeschäftigung. Er konnte sich beinahe ewig mit den Brüsten einer Frau beschäftigen und ihm wurde bestätigt, daß er das gut konnte. Wie gern hätte er jetzt diese Brüste bearbeitet!
Hatte sie denn überhaupt etwas unter dieser Schürze an? Er grübelte über diese Frage nach. Sein Penis reagierte darauf mit einer noch größeren Beule in der Hose. Langsam empfand er Schmerzen wegen der Enge in seinem doch eher unnachgiebigen Beinkleid. Er war so in sich vertieft, daß er beinahe verpasst hätte, daß sie sich nach vorne gebeugt hatte. Ihr Staublappen ist aus ihren Händen gefallen. Er sah den Saum der Schürze immer weiter nach oben rutschen, er erwartete jeden Moment den Ansatz ihres Rockes zu sehen, aber es kam keiner. Er konnte nicht sagen, daß er deshalb enttäuscht war. Er sah die Falte, in denen der Po in den Oberschenkel übergeht. Sie hatte die Beine nicht dicht geschlossen. War das etwa? Nein, das kann nicht sein! Für einen kurzen Moment dachte er ihre angeschwollenen Schamlippen zu sehen. Vielleicht war das auch nur Einbildung. Er stellte es sich aber auf jeden Fall so vor. Ihre Schamlippen - die Schmerzen ob seiner Hose nahmen weiter zu. Aber Moment, hatte er nicht gedacht sie wären bereits angeschwollen gewesen? Trieb sie da etwa ein Spiel mit ihm? Erregte sie die Situation auch?
Er dachte an all die Schamlippen, die er schon gesehen hatte. Er liebte alle davon. Er mochte den Geruch, den das Geschlecht einer Frau verbreitet. Er mochte den Geschmack ihres Sekrets auf seiner Zunge. Wie mochte sie wohl riechen? Oder schmecken? Ihm kam es vor als hätte er noch den Geschmack seiner letzten Frau auf der Zunge. Er konnte sie förmlich hören. Er hörte, wie sie sein Lecken mit hemmungslosem Stöhnen quittierte. Akustische Rückmeldung, vor allem die laute Sorte, fand er extrem erregend. Bei einer lauten Frau kommt er meist schon vor dem Eindringen zu einem Orgasmus - das ist aber auch eines seiner Probleme. Aber meist wird er so schnell wieder hart - danke etwas Hand- und Mundarbeit, daß die Frau dabei noch nie zu kurz gekommen ist. Ja, viele Frauen haben ihm schon bestätigt, daß er "gut im Bett" sei. Allerdings ist er bei Frauen, die extrem laut sind etwas vorsichtig. Manchmal kommt er sich dabei etwas auf den Arm genommen vor, was eigentlich nur verständlich ist.
Er hing so seinen Gedanken nach. Sie stand plötzlich bei ihm:
"Entschuldigen Sie, ich müßte jetzt doch noch kurz dort hin."
Sie deutet auf den Platz, an dem er gerade saß. Sie war ganz nah bei ihm. Er konnte sie riechen. War sie feucht? War sie wirklich erregt? Oder hat er sich das alles nur eingebildet?
"Ja, natürlich", brachte er nach einer kurzen Bedenkzeit stammelnd hervor. Er rutschte mit seinem Drehstuhl etwas zu Seite, nicht zu weit. Er wollte sich jetzt keine Blöße geben. Sollte er nicht einfach zupacken? Er hielt sie für eine leichte Beute. Aber er hatte sich im Griff. Hat sie etwas gemerkt? Hat sie die Beule in seiner Hose bemerkt?
Sie erledigte ihre Arbeit.
"Schönen Abend noch."
"Wünsche ich ihnen auch."
Sie war verschwunden - er war geil. Er sagte sich, die Arbeit kann auch noch eine halbe Stunde ruhen. Seine Kollegin, mit der er neben der beruflichen auch eine rein sexuelle Beziehung unterhielt, könnte vielleicht auch noch arbeiten. Sie war im gleichen Projekt eingebunden wie er. Dort wollte er nun vorbeischauen. Die Vorfreude auf ihre herrlichen Brüste mit den vielleicht etwas zu kleinen, aber sinnlichen Brustwarzen und ihrem buschigen schwarzen Dreieck, welches einen solch betörenden Geruch verströmte - vor allem nach einem Tag im Büro - machte sich in ihm Breit. Und wenn sie nicht da sein sollte würde es ja immer noch die bewährte Handarbeit geben...

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