Die Rasur

5 3-5 Minuten 0 Kommentare
Die Rasur

Die Rasur

Lilly

Haare behindern den Weg zur Erfüllung, so ähnlich sagte er es, als er meine Schenkel küsste. Ein Schauer ließ mich leicht beben. Meine Haare schmiegten sich um meinen Venushügel, kein dichter Urwald, sondern eher ein kleiner Igel streckte sich neugierig seiner Zunge entgegen.
Sanft streichelte er meine Innenschenkel mit seiner Hand und drückte sie leicht auseinander. Er untersuchte mich professionell, wie ein Barbier, dabei umkreisten seine Hände meine Lippen und meinen Hügel. Alles brannte in mir und Feuchtigkeit tropfte schon aus meiner Höhle. Was hatte er vor?
Heute nicht, einander mal, wenn wir mehr Zeit hätten, sagte er. Für was, fragte ich ihn, doch er lächelte nur und küsste mich auf meinen Mund.
Wenn der richtige Zeitpunkt kommt, dann werde er es mich wissen lassen.
Eines Nachmittags, ich kam von der Arbeit, der Duft kitzelte meine Nase und ich wusste heute ist es so weit.
Im Flur zog er mich schon aus und verbannt mir gleich die Augen. Aus seinem Mund trank ich Prosecco und naschte Weintrauben. Langsam führte er mich in unser Bad, Harfenklänge erfüllten den Raum. Die Luft wahr schwer und duftete stark nach Rosen. Unter meinen nackten Füßen bemerkte ich ein weiches Lager. Er war so sanft zu mir und hauchte mir seine Worte ganz leise in mein Ohr, das schon ganz feucht war von seinen Küssen. - Bitte knie dich nieder -, befahl er und streichelte dabei meinen Rücken. Die Augenbinde war perfekt ich sah nichts und doch ahnte ich das Geschehen.
Er fesselte meine Hände und zog sie an einem Seil nach oben. Meine Arme waren jetzt über meinem Kopf gestreckt. - Geht es so -, fragte er mich, ich nickte nur.
Warm war das feuchte Tuch, mit dem er mich wusch. Meine Sinne waren Aufnahme- bereit für jede Berührung, für jeden Eindruck. Meine Haut reagierte mit einem Schauer nach dem anderen. Der weiche Rasierschaum umhüllte meine Achsel, ich konnte ihn nur ahnen und riechen.
Messerscharfe Klinge dicht an meinem Blut, so geschickt und wendig, wie eine Schlange im Wasser.
Mein Atem stockte und die Adern an meinem Hals pochten.
Das Ritual war zeitlos und denn noch zu schnell in Vergessenheit geraten, denn ein Kuss weckte mich aus meinem Schwindel. Sanft floss warmes Wasser an meinen Armen entlang.
Endlich lösten sich die Fesseln an meinen Handgelenken. Erschöpf lag ich in seinen Armen, unendlich viele Küsse hauchte er auf meine warme feuchte Haut.
Entspant sank ich auf sein Lager aus Kissen, Decken und weichen Handtüchern.
Er beugte sich über mich, küsste meine Mund und kontrollierte die Augenbinde. Meine Augen blickte tief in die Nacht und verloren sich im nicht sehen. Schalte einen Sinn aus, so schärfst du die anderen. So empfand meine Haut eine leichte Berührung, wie einen Lauf eines Tausendfüssler über deinen Bauch.
Jedes Haar stand wie Wollgras am Strand und der Sturm tobte um mich herum.

Mein Körper war für ihn wie eine Landkarte, seine Hände fanden jeden Fad und seine Mund könnte Geschichten über seine Reisen erzählen. Er kniete zwischen meinen Beine und drückte sie sanft auseinander.
Steppenartig ragte mein Venushügel aus einem lichten Meer von brauner Haut empor. Wo wollte mein Blut hin, überall pochte es, ich konnte es nur erahnen. Meine Lippen pumpten sich schon voll Blut und es öffnete sich die rote Höhle.
Es war noch zu früh für sie und so wurde sie mit einem festen Kuss geschlossen.
Meine Sinne waren rot, überall sah ich seine Zunge an mir entlag gleiten, feucht wurde ich.
Warm ergoss sich das Wasser über meinen Hügel. Geschickt wurde er umhüllt von eine weiche, kalte Masse. Sie quoll auf meinen Bauch, in meinen Po und über meinen Beine. Die kalte, stahlharte Schlange kämpfte mit jedem Haar, doch sie beugten sich ihrem Willen. So versank ich in halbe Ohnmacht, als die Klinge scharf an meine Lippen vorbei schlich, die Höhle bebete vor Erregung und öffnete ihre Forte. Doch sie wurden augenblicklich geschlossen.
Der weiße Schnee fiel in eine Wanne mit Wasser, unter im kam der Frühling empor, nackt, unschuldig und verletzlich.
Tief lag ich in Trance und bewegte mich nicht, er wusch die Reste sanft hinweg.
Seine Hände ölten mich ein, durch die kreisende Bewegung öffneten sich wider meine Lippen.
Pochend und bebend vor Erregung hob ich mein Becken ihm entgegen, damit endlich seine Zunge ihren Weg fand. Doch vergebens, die Qual des Warten auf Erlösung zog sich hin. Gierig streichelten seine Hände meinen Körper, fest und roh röteten sie meine Haut. Ohne Vorwarnung leckte seine Zunge sein nacktes Werk,
ab und zu tauchte tief hinab und kitzelte meine Perle.
Mein Stöhnen wurde immer lauter und er gab mir Sekt aus seinem Mund, schnell leckte er die Tropfen von meinen Lippen. Keine Hoffen auf Kühlung.
Sein Körper bewegte sich rasch über mich hinweg und ich spürte bei jeder Berührung sein steifen, starken Penis, der seine Wanderung noch nicht angetreten hatte. Immer wieder streckte ich meinen nackten Hügel ihm entgegen und bot der Lanze endlich Eintritt. Meine rote Höhle tropfte und war weit gespreizt, als sich endlich seine heiße, steife Lanzenspitze tief in mich hinein bohrte. Laut schrie ich vor Lust.
Heftig nahm er mich, wild und voller angestauter Kraft stieß er seine Lanze immer und immer wieder in mich hinein.
Nackt und ohne Wiederstand der Haare spürte ich seine Hoden an meiner Haut, ich wurde fast wahnsinnig vor Lust und packte wild seinen Po.
Seine Finger umkreisten immer wieder meinen Venushügel und das Finale kündigten sich schon wie Starkstrom in meinem Becken an.
Laut schrie ich seinen Namen und zuckte heftig unter seiner Hand und auch er ergoss sich laut stöhnend in meinem noch zuckenden Leib.
Vollkommen erschöpft lagen wir ineinander und küssten uns sanft die trockenen Lippen. Gekonnt nahm er einen großen Schluck Sekt in seinen Mund und schenkte mir seinen Inhalt.
Entspannt und kraftlos schliefen wir ein.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 7023

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben