Nur die Bedienung stellte sich schon ein Happy-end vor und schaute bei dieser Vorstellung ganz verklärt nach oben. Doch ein solches Happy-end würde es bestimmt nie geben, denn der Angebetete bekam es mit einer weiteren Angst zu tun, denn der Gedanke mit dieser kleinen Nutte leben zu müssen, war unerträglich.
Der Einzige, der die Ruhe bewahrte, war der Bürgermeisters. Er sorgte noch einmal für Ruhe und verkündete dann, er habe eine Idee und alle sollten verdammt noch mal zuhören. Das taten sie dann auch. Die Schuld, so der Bürgermeister, die dieser Mensch auf sich geladen habe, dabei wies er mit ausgestrecktem Zeigefinger auf den Autor, und das Unrecht, dass er der unschuldigen Vivian angetan habe und die Schande, die er über die rechtschaffene Familie gebracht habe, all das sei eindeutig und bewiesen und müsse mit aller Härte des Gesetzes gesühnt werden. Aber, nun reckte er den Zeigefinger beschwörend in die Höhe, aber man müsse auch unbedingt versuchen, diesen Skandal unter der Decke zu halten. Niemand solle von der Schande erfahren, niemand solle künftig auf ein Mitglied der angesehenen Familie herabblicken und schon gar nicht auf dieses arme, vergewaltigte, vielleicht sogar geschwängerte Kind. Deswegen habe er beschlossen, den Schuldigen, auf jeden Fall vor das Gericht zu bringen, aber nicht hier, nicht in dieser Stadt. Er würde ihn dem Richter in einer anderen Stadt übergeben, das sei möglich, das wisse er und er selbst würde sich dafür einsetzen, dass auch dort das Gesetz in seiner strengsten Form angewendet würde. Nach seiner sicheren Verurteilung und noch bevor er die langjährig Strafe abgesessen habe, wäre der Name der Familie wieder reingewaschen, absolut rein, das schwöre er bei der Jungfrau Maria, jetzt und hier. Es regte sich kein Widerspruch und so fuhr er fort, es seien aber noch ein paar wichtige Dinge zu beachten.
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