Dieser Abend war anders geplant

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Dieser Abend war anders geplant

Dieser Abend war anders geplant

Eros Demenos

Stattdessen küsste sie ihn zärtlich und legte sich dann, ohne weiter zu zögern, nackt wie sie war, rücklings auf das breite Bett. Dann griff sie nach dem leichten Leintuch und zog es halb über ihren Körper. Die rechte Brust war halb bedeckt, die linke blieb frei. Ihr linkes Bein winkelte sie so an, dass auch der Blick auf den Schenkel und sogar ihre Schambeuge freigegeben wurde. Er hielt den Atem an. Nie hätte er geglaubt, dass sie so weit gehen würde. Der Anblick im Schein der Nachttischlampe war höchst verlockend. Am liebsten hätte er sich gleich selbst über sie gestürzt. Aber dann wäre der Reiz dieses Spieles wohl für immer verloren. Er riss sich zusammen. „Wow, meine Kleine. Du siehst umwerfend aus“, sagte er flüsternd, als hätte er Sorge, mit zu lauter Stimme den Zauber der Situation zu zerstören. „Jetzt musst Du nur noch die Augen schließen und Dich schlafend stellen, während ich noch ein paar Kleinigkeiten vorbereite.“

Schnell schlüpfte auch er aus seinen Kleidern, und baute die kleine Videokamera so auf, dass sie einen perfekten Blick über ihren liegenden Körper auf die Reaktionen des erwarteten Überraschungsgastes haben würde. Dann wählte er die Nummer der Rezeption, gab die Bestellung auf und beeilte sich selbst ins Bad.

Er schaffte es gerade sich abzuduschen, als schon das Klopfen an der Tür den Zimmerservice ankündigte. „Kommen Sie ruhig herein, ich bin noch kurz im Bad“, aber das konnte der junge Mann ja nicht verstehen. Er korrigierte sich und wiederholte den Satz auf englisch. Tatsächlich öffnete sich die Tür und mit leisen Schritten betrat der Kellner den Raum. Der musste jetzt freien Blick auf die liegende Frau haben. „Would you serve the drinks beside the bed, please?“, rief er aus dem Badezimmer und prompt hörte er leise die Gläser klirren, als das Tablett abgesetzt wurde.
Schnell warf er sich den flauschigen Hotel-Bademantel über und ging selbst zurück ins Zimmer.

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