Die beiden Frauen hatten mittlerweile von einander abgelassen und gönnten sich mit erschöpften aber überaus zufrieden wirkenden Gesichtern eine kleine Erholungspause. Als hätte sie ihn zwischenzeitlich vergessen, schaute seine Frau endlich zu ihm herüber und stupste dann kichernd ihre Bettgenossin an: „Schau mal, da scheint jemand sehr zu leiden.“ Sein Leuchtturm war angesichts der unangenehmen Empfindungen mittlerweile zu einer Bogenlampe mutiert.
Gemeinsam krabbelten die zwei aus dem Bett und kamen zu ihm herüber. Die Kellnerin erkannte die Lage als Erste: „Ups, da hat wohl etwas gestochen. Das muss man kühlen!“, sie kniete sich neben sein rechtes Bein und seine Frau folgte ihrem Beispiel auf der anderen Seite. Dann spitzten beide Frauen die Lippen und setzten jeweils einen Kuss auf die gestochenen Stellen. „Der ist ja ganz schön angeschwollen, geht es jetzt besser?“ Die Frage der jungen Frau hatte einen leicht ironischen Unterton, ihr fester Griff um seinen Schaft dagegen ließ wenig Fragen offen und ließ die hängende Lampe rasch wieder emporschnellen. Das würde seiner Frau nicht gefallen, da war er sicher, denn sie reagierte sehr schnell eifersüchtig, wenn ihm eine ihrer Geschlechtsgenossinnen zu nahe kam. Aber zunächst geschah gar nichts. Die beiden Frauen schauten sich nur in die Augen. Er verstand zwar nicht, was genau zwischen den beiden vorging, aber sie schienen ein stummes Zwiegespräch miteinander zu halten. Dann sah er seine Gattin nicken: „Aber vorher sollten wir ihn losmachen, diese Haltung ist auf Dauer doch zu unbequem.“ Gemeinsam lösten die Frauen seine Fesseln und halfen ihm aus dem Sessel. Durch die lang andauernde gekrümmte Haltung wollten ihn seine Beine erst gar nicht recht tragen und so führten sie ihn direkt zum Bett, wo er sich endlich bequem auf dem Rücken ausstrecken konnte.
Dieser Abend war anders geplant
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