„Und? Zufrieden?“ Das war natürlich nur eine rhetorische Frage. Bridget wusste, wie sie auf Männer im Allgemeinen und Frederic im Speziellen wirkte. Besonders in diesem Fetisch-Outfit, das Frederic für sie zusammengestellt hatte. Ihr Look schrie geradezu „Fick‘ mich!“, und das war Bridget auch sehr recht. So würde Frederics Gästen sofort klar sein, dass sie sich bedienen konnten. Bridget wollte heute Nacht nichts anderes sein als einer der vielen Leckerbissen im vielgängigen Menü. Das Ambiente, das von Frederic entworfene Szenario, ihr Look: Es sollte um hemmungslose Zügellosigkeit gehen. Und Bridget hoffte, dass die anwesenden Herren ihre Chance ergreifen würden. Nicht viele Männer waren zu ungebremster sexueller Ausschweifung in der Lage. Sie selbst war an sexuellen Halbherzigkeiten nicht im Geringsten interessiert.
Bald würden die ersten Gäste kommen. Ein Cateringservice hatte die Köstlichkeiten in der Küche des Hauses warmgestellt, der Tisch war gedeckt. Noch waren Frederic und Bridget allein. Frederic reichte Bridget ein gut gefülltes Glas. Der Rotwein war erstklassig und milderte ihr Lampenfieber ein wenig. Alle Augen würden auf sie gerichtet sein. Sie stand im Mittelpunkt dieser intimen Veranstaltung.
Bridget betrachtete sich noch schnell im Spiegel. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Sie trug keine Unterwäsche, sondern einen Body aus Lederriemen. Ein Riemen umschloss wie ein Choker ihren Hals, ein anderer führte zwischen ihren Brüsten zu einem metallenen O-Ring auf ihrem Brustbein. Dort führte je ein Riemen um ihre Brüste. Ein weiterer Riemen umschloss auf Höhe ihrer Taille ihren Oberkörper, zwei weitere führten in einem spitzen V in ihren Schritt. Frederic hatte ihr außerdem Hand- und Fußfesseln angelegt. „Damit wir uns später Zeit sparen! Wenn wir dich fixieren!“, meinte er mit süffisantem Grinsen. „Das klingt vielversprechend!“, antwortete Bridget atemlos.
Dinner zu fünft
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