“ Er ließ sich, wie Frederic, einen Whiskey geben und stieß mit Frederic auf den Abend an.
In den nächsten zwanzig Minuten trafen der Reihe nach Philippe Tillion und Noel Simon ein. Philippe war älter als Bloomingsdale, kräftiger gebaut und legte eine unterkühlte Arroganz an den Tag, zumindest gegenüber Bridget. Im Gegensatz zu Bloomingsdale taxierte er die Blondine, die ihn an der Tür empfing, unverhohlen von oben bis unten. Er tat aber so, als würde ihn das, was er da sah, nicht im Geringsten beeindrucken. Völlig anderes reagierte Noel, der nächste Gast. Dieser war mit Abstand der jüngste Gast und mochte vielleicht Mitte zwanzig sein – war also deutlich jünger als Bridget. „O-la-la!“, verkündete er, als ihm eine langbeinige, blonde Fetish-Queen auf hohen Absätzen die Tür öffnete. Er drückte Bridget sofort - links, rechts – zwei charmante Küsschen zur Begrüßung auf die Wangen. Noch bevor ihn Bridget in den Salon führten konnte, hielt er sie kurz am Armgelenk zurück. „Ich weiß, Sie geben heute die Submissive und es gehört zum Spiel, dass wir uns nur nonverbal unterhalten. Frederic schätzt es nicht, wenn wir mit der Sexsklavin Konversation betreiben.“, begann Noel fast flüsternd und in einem verschwörerischen Tonfall. „Aber ich würde Sie trotzdem gerne kennenlernen. Hier ist meine Karte! Melden Sie sich, wenn Sie sich morgen von BDSM, Champagner und vier Männern erholen wollen! Ich kenne da ein Bistro ohne Touristen, dort ist es wirklich nett!“ Noel grinste spitzbübisch, ließ ihr Armgelenk los und sich von Bridget zu Frederic und Philippe führen. Dieser Noel war jung und auf so unschuldige Art charmant und zuvorkommend – Bridget konnte sich nicht vorstellen, dass er in sexuellen Dingen glaubhaft den dominanten und fordernden Part spielen konnte.
Nun war das Kleeblatt komplett. Bridget gefielen die Männer und die Vorfreude auf den intimeren Teil des Abends wuchs.
Dinner zu fünft
38 13-20 Minuten 0 Kommentare
Dinner zu fünft
Zugriffe gesamt: 9291
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.