Dirndlgang

Geschichten vom Anfang der Leidenschaft

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Dirndlgang

Dirndlgang

Stayhungry

Na, bei dieser Verspätung wollen wir schon ein bisschen mehr sehen als Entschädigung! rief Gitti und Lea und der Rest der Dirndlgang klatschte und johlte vor Begeisterung. Sepp, der Frontmann der Bavarian Forest Dancers warf einen grinsenden Blick zurück über die Schulter zu seinen Kumpels und die nickten begeistert. Alle öffneten den Latz ihrer Lederhose und prächtige Gemächte prangten in Richtung der Damen, die sich nun fast nicht mehr einkriegten vor Begeisterung. Kein Wunder, sie hatten schon den Tag über und wegen der reichlichen Verzögerung der Lederhosen-Chippendales dann des Abends noch weiter ziemlich gebechert und waren aus anderen Gründen nicht mehr allzu bekleidet. Irgendein Trachtenaccessoire hatte jede noch an, aber eben nur irgendeines. Im Lärm der Musik und der kichernden und feixenden jungen Damen war kein Wort mehr zu verstehen. Herr Svenson sang freundlich aus den Lautsprechern: Ich grüße alle, alle Männer, alle Frau'n, die feigen Hühner und die, die sich was trau'n! Die Dirndlgang sang ihre geliebte Hymne laut grölend mit. Nein, feige Hühner waren sie nicht, sondern die, die sich was trau'n! In spontaner Ausgelassenheit rückten die Mädels näher an die Jungs und so manche Finger deuteten nicht mehr nur, sondern fühlten, fummelten und griffen zu. Die jungen Männer absolvierten ihr Tanzprogramm also schon ab Beginn wesentlich weniger Raum greifend, als es eigentlich gedacht war, um dem Gewirr der Finger, Hände und Lippen in ihrem Drang zur Berührung nur ja nicht zu entgleiten. Das kann heiter werden! lachte Sepp ungehört.

Wurde es.

*

Lea und Bene würden am morgigen Samstag heiraten. Eine große Hochzeit mit vielen Gästen, Verwandtschaft, Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen und der halben Nachbarschaft. Er feierte mit seinen Kumpels den traditionellen Junggesellenabschied und sie dachte sich, das kann ich auch. Sie hatte ein luxuriöses Jagdhaus weit oben am Berg gemietet für den Polterabend mit ihren Freundinnen, den sie in Anlehnung an angelsächsische Bräuche Hühnernacht nannten und sich da schon kringelig lachten. Das Catering wurde vom Restaurant eines regional bekannten Fernsehkochs in der nächsten. richtigen Ortschaft gestellt und sie und ihre Freundinnen hatten schon ab Vormittag reichlich Spaß an den Leckereien in fester und flüssiger Form sowie beim Erkunden der Umgebung. Morgen um 10 Uhr hatte sie ihren Termin bei Visagistin und Coiffeurin, dann ab ins Brautkleid und zur Kirche, wo ab 12 Uhr im großen festlichen Rahmen die Trauung stattfinden würde. Vom Jagdhaus die Rusel hinunter waren es gut eine Stunde, mit ein bisschen Gas geben und Mut zum Risiko. Aber was war eine rasante Talfahrt schon im Vergleich zu einer Heirat?

Lea und Bene wollten in Tracht heiraten und alle Freunde und Freundinnen würden sich so kleiden. Doch Dirndl und Bustier, Lederhosen und Laibchen waren keine besonderen lokalen Traditionen verhaftete Kleidung. Die Volksfeste in Frühjahr und Herbst sowie Maibaum aufstellen, Kirchweih und Fahnenweihe waren ein Karneval wie Fasching, Christkindlmärkte, Malle und Ibiza eben auch und bedurften einer passenden Maskerade. Ansonsten fuhren die Mädels und Jungs vom Lande die modernen teuren Rennautos des nahen Premiumherstellers, bei dem auch viele arbeiteten, und verbrachten in den Urlaub nicht in Bodenmais, Mittenwald oder am Schliersee, sondern auf Teneriffa, den Azoren oder Malediven. Aber in Tracht zu heiraten suggerierte eben eine gewisse Bodenständigkeit und war im Übrigen einfach: Schoo schee! wie man in hiesigen Kreisen sinnfreie Handlungen zu bewerten pflegte. War es auch.

Ansonsten hatten es die sich beim Kirchgang züchtig gebenden jungen Damen und Herren durchaus mit moderner vorehelicher Liebespraxis, die auch in den Elternhäusern längst nicht mehr zu Konflikten führte. Dennoch versuchten es alle gerne mal im Auto auf dem Feldweg, aus Nostalgie, um es Mama und Papa gleichzutun, die dies nicht unbedingt immer miteinander als gemeinsame romantische Erfahrung erinnerten, oder weil der momentane Sexualpartner nicht dem aktuellen Lebenspartner entsprach und Diskretion angesagt war. Nur Gittis Oma konnten die jungen Damen es nicht gleichtun, denn über die wurde mal von einem älteren Nachbarn im Bierzelt berichtet, sie habe einst auf dem Rücksitz liegend ihre Füße in die Handschlaufen an der Decke des VW Käfer gehängt, um die Schenkel ohne Kraftanstrengung weit auseinander zu bekommen.

Wer hat heute noch einen richtig alten VW Käfer?

*

Sollten auf der Hochzeit prächtige teure Dirndl zur Geltung kommen, so reisten die Mädels ins Jagdhaus in lässiger Landhaus-Party-Mode an, Dirndl, Mieder, Jöppchen und Hot Pants im Lederhosenstil, dazu Haferlschuhe, Ankleboots, Pumps und High Heels in gewagter, aber allseits ansprechender Kombination. Sie alle fanden sich reichlich sexy in ihren Outfits und bedauerten ein wenig, dass sie so gar keine begierigen männlichen Blicke ernteten. Allein, noch am Berg hier oben im Schatten der hohen Fichten war es brütend heiß und selbst in lockerer Bekleidung war es kaum auszuhalten. Was sollte das morgen nur auf der Hochzeit werden in Schminke und engem Mieder? Die meisten Mädels nahmen bald Platz auf den Liegen auf der Terrasse oder unten auf der Wiese im Schatten. So manches Kleidungsstück wurde abgelegt und die meisten Damen lagen oben oder auch unten ohne, um sich abzukühlen, von außen, denn von innen besorgten das die Cocktails, die Lea als Gastgeberin servierte. Es war ihr schon recht, wenn alle sich ausruhten, denn für den Abend hatte sie eine Attraktion geordert und da sollten ihre Freundinnen wieder munter sein.

Das Jagdhaus lag in der Nähe eines idyllischen Waldsees. Monika und Theresa waren dorthin spaziert und hatten spontan gebadet im kühlen Wasser, jedoch keine Handtücher dabei. Nun schritten sie den Forstweg zurück nackt dahin, damit die Kleider nicht nass wurden, eine jede ihr Dirndl in die verknotete Schürze gepackt. Da werden sich Wanderer aber erschrecken, wenn wir ihnen so hüllenlos entgegenkommen, meinte Theresa. Und dabei zogen sie das entgegen kommen betonend in die Länge, so dass Monika genau wusste, was sie von den Wanderern wollen würde. Oder wir treffen den Förster mit seiner langen Flinte, raunte Theresa und wieder prusteten sie los. Eingehakt waren sie einander schon sehr nah mit nackter Haut und frivol gab Theresa ihr ein Küsschen, das Monika wesentlich intensiver erwiderte als sie erwartet hatte. Sie sahen sich tief in die Augen und Monika fragte mit fröhlichem Lachen: Duschen wir noch zusammen? Gerne! antwortete Theresa mit kessem Augenaufschlag.

Die beiden Nackedeis wurden beim Eintreten in den Hof des Jagdhauses mit großem Hallo begrüßt und eilten lachend in die Dusche. Nochmals genossen sie kaltes Wasser, bespritzten einander und verursachten eine mittlere Überschwemmung, die aber wieder ablief über den Gulli. Als sie sich gegenseitig trockenrieben, wich die Heiterkeit aus ihren Augen und ihre Lippen fanden zueinander, in ihren Mündern und zwischen ihren Beinen. Draußen hörte ihre Clique das Stöhnen und Kommen der beiden und fast alle wussten die Geräusche richtig zu deuten. Doch keine störte sich an den hörbaren Mädchenspielen. Denn weil so gar kein männliches Wesen anwesend war, waren die jungen Frauen schon aufgetaut und hibbelig und sinnlich angeregt. Sie lachten über Monis und Theresas ungezügelte Lustschreie und forderten eine die andere mit schlüpfrigen Komplimenten auf, doch auch ein wenig mehr zu zeigen und vielleicht auch etwas Vergleichbares zu wagen. Und jedes imaginierte Szenario erntete berstendes Lachen. Alle hatten schon Cocktails inne und ja, geraucht wurde auch was. Jedenfalls nahm das Gekicher stetig zu.

Nicht eine jede konnte sich gleich zu vergleichbarer Grenzüberschreitung aufraffen, aber Lea hatte das leicht durchschaubare Geheimnis der Abendüberraschung gelüftet und nun schäkerten sie über die Stripper und alberten sich so in eine rollige Stimmung, die der Genuss der Cocktails noch beförderte. Da kam nur bei Lea als Gastgeberin kurz Katerstimmung auf, als sie die Nachricht bekam, dass die Truppe durch einen Verkehrsunfall mit Totalsperrung wohl erst Stunden später eintreffen könnten. Gisela, Franzi und Moni trösteten Lea sofort überschwänglich, sichtlich enthemmt vom betörenden Getränk. Frauen können auch selbst viel Spaß haben! Wir brauchen doch dafür keine Kerle! Wenngleich Marie und Marlene zunächst ein wenig befremdet schienen, tauschten sie doch ebenfalls kichernd Küsschen und die leichte Bekleidung, die eine in sexy Hot Pants im Lederhosenstyle, die andere untenrum nackt, aber oben mit Bustier, aus dessen Dekolletee die Nippel lugten, machte es ihnen leicht, einander sinnlich und schnell sehr erregend anzufassen. Und bald fand der ersten Mund zwischen willige Schenkel und die anderen rückten heran mit Händen und Kussmündern und fröhlichem Gejohle zur ausgelassenen sinnlichen Balgerei.

Sabine war diejenige, die zu einem fast klassischen Dirndl hohe Schuhe, Strümpfe und Strapse trug. Auch beim Aufenthalt im Wald wollte sie eine sehr gestylte Figur machen. Doch Dirndl, Bustier und Bluse hatte sie längst abgelegt und ein Höschen trug sie ohnehin' nicht. Sie nahm etwas abseits ihrer juxenden Freundinnen die Flinte von der Wand im Hauseingang und begann sie wie eine Stripperin sinnlich zu umspielen. Gisela, die dies bemerkt hatte, rief erschrocken: Pass auf, dass die nicht losgeht! Quatsch! lachte Lea, das ist nur eine Attrappe! Unbekümmert hatte Sabine den Lauf weiter beschmust und rieb den Schaft zwischen ihren Schamlippen. Weil sie schon reichlich angeturnt war und ihre Freundinnen Franzi, Moni, Theresa, Ingrid, Silvia und Sonja als Publikum sie eher anregten als verunsicherten, steigerte sich ihre Erregung beträchtlich. Sonja und Franzi hatten sich zu ihr gesellt, hielten sie in den Armen und bald kam sie mit heftig zuckendem Becken und lautem Stöhnen.

Auf das Gewehr hatten Sonja und Franzi keine Lust, aber sie begaben sich auf der Bank auf der Veranda in eine klassische 69 und leckten einander ins Glück. Die Dirndlgang, abgesehen von Heidi und Jenny im alkoholisierten Nachmittagsschlaf, applaudierte begeistert. Der Nachmittag war also nicht nur wegen der Hitze heiß und er ging langsam und mit reichlich Geschnatter und einigen Orgasmen in den Abend über. Langweilig wurde es den Freundinnen nicht, denn in ruhigeren Momenten hatten sie sich vieles zu erzählen und entgegen den angestammten Gewohnheiten schüttete so manche den anderen ihr Herz sehr offen aus über die eigene Männerg'schicht. Getröstet wurde allerdings auch wesentlich lebenslustiger als sonst beim Mädelstreff. Heute wollten sie es einfach krachen lassen und nichts sollte ihre Gaudi trüben!


So war fast jede schon von ihrer Freundin Hand oder Lippen gekommen, als man von draußen Autos vorfahren hörte. Die Truppe schneidiger junger Männer, die aus Sorge um Urheberrechtsstreitigkeiten nicht wagte, sich Bayerwald-Chippendales zu nennen, von den Mädels aber ungeniert so gerufen und mit Beifall bedacht wurde, begab sich schnell in das Gastzimmer des Jagdhauses, um die verlorene Zeit aufzuholen und den Damen zu bieten, was versprochen war. Nun ja, aus einer ganz besonderen Stimmung heraus auch wesentlich mehr!

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Marcel bumste Gisela mit heruntergelassener Lederhose und festem Griff in ihre Hüften ganz ordentlich und von hinten mochte sie es ohnehin am liebsten. Aber dass sie ihm ihr Poloch mit gereckten Backen wirklich offenherzig zuwandte und er so gar kein Interesse an Raffinesse entwickelte, enttäuschte sie ein wenig. Von einer solch wollüstigen Orgie hätte sie sich im Exzess der Ekstase eine begeisterte Grenzüberschreitung erwartet, einfach mal wirklich schmutzigen Sggs, im Klartext: sie wäre gern mal hinten so ausgiebig geleckt und vielleicht auch genagelt worden. Das bekam sie von ihrem Schoos daheim eben nicht, auch wenn der heimlich seine Pornos guckte und sicher ausreichend informiert war, theoretisch. Gut, Schoos wusste, wie er sie zum Kommen brachte und es war im Prinzip alles OK. Aber das hatten die anderen vor ihm auch hinbekommen, Gisela war da nicht kompliziert. Und jetzt im Taumel der Lust bekam sie, was in ihrem Liebesleben gängige Hausmannskost war? Doch sie hatte nicht den Mut, mehr einzufordern, nicht dass ihrem Lover noch die Standfestigkeit wegbräche angesichts derartiger weiblicher Zügellosigkeit. So ließ sie ihren Marcel in sich werkeln, um ihn nicht zu überfordern und vielleicht zu vertreiben. Die Nacht war noch jung und vielleicht konnte sie einen anderen der Stripper noch für mehr begeistern. Er hämmerte härter und härter in sie und spritzte unter dem Gejohle der noch unversorgten Damen in Oisela ab.

Gitti, Sabine, Moni und Franzi hatten einen abbekommen und lagen in Knäueln verschlungener Leiber und wurden durchgefickt, die eine reitend, die andere liegend und so weiter. Moni, wie Gisela etwas verschnupft mitbekam, bekam es wirklich in den Po. Und es war unmöglich, dass im allgemeinen Gestöhne und Geächze nicht mitzubekommen, denn Moni war mit diesem Lustschmerz wirklich sehr laut. Sie hatte es allerdings einfach richtig gemacht. Maaach maaas im Oasch! Du geiler Boog! hatte sie laut und unverblümt im breiten Dialekt des Südostens eingefordert.

Vor allem aber wurde Lea gevögelt, von Sepp von hinten, der seinen Unterleib klatschend auf Leas wohlgeformten Arsch stieß. Lea stöhnte unter den Stößen und den sinnlichen Zuwendungen der Hände einiger Jungs und Mädels. Aber auf keinen Fall wollte sie Sperma in ihr Döschen bekommen, wegen der Hochzeitsnacht morgen, nicht dass noch was drinbliebe und ihr Bene was merken würde. Zwar war es sehr wahrscheinlich, dass er geschwächt von seinem Junggesellenabschied und dann vom Bechern auf der Hochzeit einfach ins Bett fiel und schnarchte oder seien besten Freund zumindest nicht mehr richtig hochbekäme. Ihre Erfahrungen mit ihrem Zukünftigen nach dessen Fußballtraining oder Feuerwehrübung waren immer sehr ernüchternd, also für sie, so dass sie diese Gelegenheit heute Abend nicht ungenutzt lassen wollte. Nur eben kein Sperma, wiewohl sie das doch so liebte, wenn es ins Höschen tropfte nach einer heißen Begattung. Jetzt gerade jedenfalls hatte sie unbändige Lust auf hemmungslosen Sex und auf Benes heutiger Party würde es sicher auch eine Stripperin geben, und wer weiß was sonst noch. Lüsterne Brüste, Gesichter und Münder von Gitti, Sabine, Gisela, Moni und Franzi, die um die künftige Braut herum knieten, waren geduldig bereit für das, was da kommen sollte. Sie alle waren schon selbst genagelt und gegenseitig bezüngelt gekommen. Nur Marlene und Marie hielten sich beim direkten Verkehr zurück. Sie legten, obwohl sehr moderne und beruflich erfolgreiche Damen, noch Wert auf Treue zu ihren Freunden und forderten diese auch ein. In der juxigen Balgerei der nackten Leiber hatten sie dennoch ihren Spaß.

Sepp zog also seinen Prachtschwanz aus Lea heraus und verspritzte wichsend seine reichliche Ladung auf Leas Hintern, Rücken und die Brüste und Münder von Gitti, Moni und Franzi. Theresa, Ingrid, Silvia und Sonja griffen in die klebrigen Tropfen und verrieben sie auf Lea und sich und einige leckten sich die Finger und schmusten miteinander und mit dem Spender. Die anderen Jungs hielten sich angesichts des nicht eigenen Ergusses auf den kessen Mündern beim Schmusen plötzlich zurück – typisch feige Gickerl eben!

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Mit Kater, Kopfschmerzen und wohliger Zufriedenheit im Unterleib wachte Lea auf vom nervigen Weckton ihres Smartphones. Nach kurzem Blinzeln in die Morgensonne und Blick auf die in ihrem Bett selig sägende Gitti, fiel Lea wieder ein, dass sie ja in Kürze einige knapp bemessene Termine hatte.

Na, die Hochzeit krieg' ich auch noch rum! murmelte sie geplagt, als sie sich ein Aspirin auflöste.

Und hoffte, dass ihre Hoffnung sich erfüllte.


Gewidmet Herrn Svenson für die Hymne an die Frau'n und die Männer: Ich grüße alle

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