Dirty Talk

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Pilot in Command

Sie änderte ihren Steuerkurs 30° nach rechts, um hinter die vorbeifahrende Yacht zu kommen. Der Autopilot reagierte sofort. Beim Passieren konnte sie in die Gesichter sehen. Der ältere Sohn stand vor dem Mast und war mit der Fock beschäftigt. Der Jüngere schien sich im Cockpit unter dem Arm des Vaters verstecken zu wollen. Mehr Zeit hatte sie nicht, musste ihren Kurs wieder aufnehmen und jetzt auf die Fahrwasserboje einrichten.

Wie sie gekommen war, so schnell war die Gewitterzelle auch schon wieder weg. Das Anlegen im Hafen bei ruhiger See war überhaupt kein Problem. Nur die Sirene im Ort machte einen fürchterlichen Lärm, dreimal eine Minute Dauerton. Da hatte wohl der Blitz ganze Arbeit geleistet?

Die Feuerwehr war schnell. Noch in die dritte Sirene hinein ertönte das Martinshorn. Es entfernte sich aber nicht, sondern es kam näher. Laute Schritte auf dem Bootssteg zogen Schaulustige an. Sie konnten zusehen, wie das Feuerlöschboot mit seinen beiden starken Außenbordmotoren und unter Blaulicht Fahrt aufnahm. Draußen auf See sei eine Segelyacht gekentert, hörte sie einen Zuruf.

Die Abendsonne schien schon wieder. Ihre Yacht war sicher vertäut. Langsam kam sie wieder zu sich. Die Regenjacke und ihre Rettungsweste hatte sie bereits zum Trocknen aufgehängt. Auf den ersten Blick hatte ihre Yacht im Inneren keinen Schaden genommen. Sogar das Tablet lag noch immer da, wo sie es hingelegt hatte.

Dirty Talk kam ihr wieder in den Sinn. Ein versauter, geiler Hurenbock hatte von alledem nichts mitbekommen und wartete sicher schon auf sie: „Mein Schwanz ist noch immer ganz tief in dir drin“, war er sofort wieder da. Sie ging nicht darauf ein. Ihr Harmoniebedürfnis würde er nicht verstehen können.

„Ich knie jetzt vor dir, lege meinen Kopf in deinen Schoß. Vorsichtig öffne ich deinen Hosenbund. Dein Glied kommt mir entgegen, reagiert, wie du es immer von ihm verlangst. Ich gebe ihm einen flüchtigen Kuss. Es will sich aufbäumen, dir zu Willen sein. Ich gebe ihm einen erneuten Kuss, einen weiteren. Meine Lippen möchten alle Spannung in ihm lösen. In deinem Kopf regt sich Widerstand, vergeblich. Ich drücke ihn zärtlich ins Kissen zurück und halte ihn fest.“

„Meine Hände umschließen jetzt deine Männlichkeit, möchten dem Geschundenen das geben, was es verdient. Ich streichle zärtlich dein Glied und gebe ihm Ruhe und Wärme. Schließe deine Augen und sag jetzt nichts!“

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