Ich habe da so meine Lieblingsbegleiterinnen. Mal mehr Fußerotik, mal scharfes body-to-body. Seit einiger Zeit habe ich entdeckt, dass mich Schläge auf den Hintern anmachen. Kamilla baut das seither in unsere Sessions ein. Die Mischung aus Massage, Erotik, ja auch etwas ‚verruchter‘ Erotik, ist neu und faszinierend zugleich“.
„Und da dachtest du: Das ich für so etwas stünde?“
„Vorstellen könnte ich es mir“. Dann blieb es einige Augenblicke still.
Er traute sich nicht, sie anzuschauen. Sie löste das peinliche Schweigen. „Dein Körper scheint eine gute Intuition zu haben, geweckt und sensibel und offensichtlich in der Lage, Signale zu lesen. Ich mache das tatsächlich – nicht als Domina im klassischen Sinne, aber in meinem Studio hier in diesem Haus. Ich gehe also wirklich an meinen Arbeitsplatz, aber noch nicht zur Arbeit, weil ich am Vormittag keine Termine habe. Aber ich könnte ja ganz spontan einen vereinbaren. Hättest du Zeit und Lust?“
Dass er ihr ohne lange zu zögern folgte, war mehr als eine klare Antwort. Sie betraten ein älteres Gebäude, verschmutztes Treppenhaus , ein alter Aufzug. Er stieg hinter ihr in die enge Kabine. Sie drückte den 4. Stock. Schon jetzt kamen sie sich näher. Oben angekommen ging sie vor ihm den Gang entlang, schloss am Ende eine Wohnungstür auf, betätigte den Lichtschalter und drehte sich nach ihm um: „Komm, herzlich willkommen!“ Der Flur und alles, was er auf die Schnelle wahrnahm, hatte Stil, war geschmackvoll und einladend und unterschied sich mehr als deutlich von der hässlichen Welt hinter der inzwischen geschlossenen Tür.
„Bitte, ziehe deine Schuhe aus“. Sie reichte ihm orientalische Pantoffel in seiner Größe und hängte seine Jacke an die barocke Garderobe. Auch seinen Arbeitsrucksack parkte er dort, nahm nur Handy, Schlüssel und Geldbeutel heraus.
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