Dominant

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Dominant

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Paul Magallas

„Nimm es ganz nach innen, genieße es“, hauchte sie ihm ins Ohr. Dann folgten streichelnde Berührungen mit ihren Fingern und Händen oder dem ganzen Körper. Nach einiger Zeit löste sie seine Fesseln. Sie drehte ihn um und band ihn wieder fest. Manchmal griff sie beherzt und kräftig an seine Mitte. Auch das so schmerzhaft-lustvoll. Sie wechselte zu Paddles, deren Lederlappen unterschiedlich groß waren. Auch damit streichelte sie und schlug zu. Dann nahm sie ihm die Augenmaske ab. Sie standen einander gegenüber – Auge in Auge. Abzuschätzen, abzuwarten, wann sie den Schlag setzen würde und wo – eine geile Art von Nervenkitzel.

„Jetzt hast du dir aber eine Belohnung verdient“. Sie band ihn los, führte ihn zurück zum Futon und bettete ihn auf den Bauch. Dann gab es eine herrliche Massage in der Art, die er kannte und von der er nie genug bekam – vor allem, wenn sie sich um seinen Hintern kümmerte mit Kurz-Visiten zwischen den Beinen. Er spürte nur noch ihre wunderbare Haut. Ihre scharfen Dessous musste sie inzwischen abgelegt haben. Er liebte es, wenn sie sich an sein Kopfende setzte, er zwischen ihren Beinen lag. Er meinte, ihren Duft zu riechen – herb und sinnlich. Sie strich mit den Händen und Armen Richtung Hintern und streckte sich auf ihm aus. Noch hielt er still.
„Magst du auch eine Prostata-Verwöhnung?“
„Unbedingt! Bitte weck den Bär in mir!“ Gesagt, getan: Sie tastete sich an seinem Hintereingang behutsam vor, bereitete alles vor, war sanft und einfühlsam, um am Ende entschlossen hineinzufahren. Er kam in den Vierfüßlerstand. Eine gefühlte Ewigkeit ließ er sie machen und genoss hemmungslos. Seine Bärenstimme kam aus größter Tiefe und hielt sich nicht zurück. Als alles ausklang, gönnte sie ihm eine Weile, sich auszuruhen. Dann drehte sie ihn um.

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Gedichte auf den Leib geschrieben