Doppeldecker

Die Folgen einer Affäre - Teil 2

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Alnonymus

So verabschieden wir unseren Gast wenig später mit herzlichen Umarmungen und dem nicht minder herzlichen Dank, dass er bei unserem verrückten Plan mitgemacht hat. Außerdem versprechen wir ihm natürlich, dass wir uns bald wieder melden.

Während Silvia nun erst einmal duschen geht, beziehe ich mit einem Lächeln unser Bett neu, denn vor allem das Laken ist mit teils schon angetrockneten Spermaflecken nur so übersät. Nachdem ich schließlich auch noch kurz im Bad war, kehre ich ins Schlafzimmer zurück. Silvia ist bereits, obwohl es erst früher Abend ist, unter die Decke gekrochen. Sie scheint nackt zu sein, denn ihr Nachthemd liegt unberührt auf dem Stuhl neben dem Bett. So verzichte auch ich auf meinen Schlafanzug. Wir kuscheln uns so eng aneinander, als würden wir geradezu ineinander kriechen wollen. Dabei spüren wir beide, dass Worte fehl am Platz wären. Schweigend, aber immer noch eng aneinandergeschmiegt, lassen wir das Erlebte Revue passieren, bis wir schließlich ins Land der lustvollen Träume gleiten.

Als wir am nächsten Morgen aufwachen, ist uns beiden klar, dass es ein neues Treffen mit Robert geben wird, doch im Moment bin ich einfach nur froh, meine Frau wieder für mich alleine zu haben. Silvia fühlt glücklicherweise genauso. Deshalb ist es kein Wunder, dass ich trotz der gestrigen Ereignisse schon wieder eine pralle Morgenlatte habe. Die nutzen wir zu einem langsamen, ausdauernden und überaus zärtlichen Guten-Morgen-Fick. Was gibt es Schöneres.

Ach ja, der geneigte Leser möchte sicherlich noch wissen, wie es weitergegangen ist. Nun, wir treffen uns eine Zeit lang mehr oder weniger regelmäßig, um mit Robert zu vögeln, etwas, das unser Sexleben wirklich bereichert. Wir sind dabei längst mit Robert befreundet, sodass wir auch mal zusammen essen gehen oder ein Konzert besuchen. Dann lernt er Katja kennen, und es ist schnell eine ernsthafte Beziehung, weshalb er natürlich keinen Sex mehr mit uns möchte. Wir verstehen, dass er sie nicht hintergehen will, obwohl uns die lustvollen Stunden mit ihm fehlen. Einen Ersatz für Robert zu suchen, daran denken wir nicht, zumal wir nicht ansatzweise wüssten, an wen wir uns mit unserem delikaten Anliegen wenden sollten.

Doch unserer Freundschaft tut das keinen Abbruch, jetzt unternehmen wir eben zu viert etwas. Katja ist nicht nur attraktiv und sehr sympathisch, sondern auch intelligent, mit einer guten Menschenkenntnis. Es bleibt ihr nicht verborgen, dass die Freundschaft zwischen Robert, Sabine und mir auf einem Geheimnis beruht. Hartnäckig, wie sie ist, bleibt Robert keine andere Wahl, als ihr irgendwann zu erzählen, dass er, bevor er sie kennengelernt hat, regelmäßig mit uns gevögelt hat. Katja ist im Hinblick auf Sex entspannt und offen, deshalb kommentiert sie das Ganze nur mit einem „so ist das also.“ Ihr frivoles Grinsen spricht aber Bände.

Drei Wochen später haut es uns aber dann doch aus den Latschen. An dem Tag sind wir bei Robert und Katja zum Kaffee eingeladen, und bereits als Robert uns mit einem kaum zu unterdrückenden Grinsen die Tür öffnet, ahnen wir, dass etwas im Busch ist. Was es ist, erfahren wir, sobald wir im Wohnzimmer Platz genommen haben. Da fragt uns Katja frei heraus, ob wir nicht Lust hätten, mal mit Robert und ihr zu vögeln, so als Vierer. Wow, der Hammer. Nun, groß überreden, braucht sie uns nicht, und so folgt die erste von vielen gemeinsamen, heißen Nächten. Doch das ist nun wirklich eine andere Geschichte.

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