Es dauerte fünf Tage, bis ich Doreen wieder sah.
Als es bei mir an der Haustür klingelte dachte ich es wäre mal wieder jemand der Werbung verteilt. Doch als dann Alex auf mich zugeschossen kam wusste ich wer mich besuchen wollte.
Alex wuselte wie wild um mich herum und gab nicht eher Ruhe, bis ich ihm ausgiebig hinter den Ohren gekrault hatte.
„Da hast du aber einen Freund gefunden!“ , hörte ich plötzlich eine sanfte Stimme. Ich sah auf und blickte in diese unglaublich grünen Augen, die mir schon in ihrem Wohnzimmer aufgefallen waren. Ihr Gesicht zierte ein blauer Fleck direkt über der Nasenwurzel.
„Bist du schon wieder raus aus dem Krankenhaus?“, fragte ich erstaunt.
„Ich war nur einen Tag dort. Nach dem CT konnte ich wieder nachhause. Es ist zum Glück nichts gebrochen, nur eine leichte Gehirnerschütterung. Ich soll mich noch etwas schonen, aber das kann ich auch Zuhause!“
„Willst du nicht einen Augenblick reinkommen?“, fragte ich Doreen.
„Ja gerne, für einen Augenblick. Alex muss noch seine Bewegung haben und dann möchte ich mich noch bei dir für deine Hilfe bedanken!“
Nachdem ich Alex schon vorbei gelassen hatte und der sich neugierig schon im Wohnzimmer befand, schloss ich hinter Doreen die Tür und drehte mich gerade zu ihr um, als sie mich auf einmal umarmte und ihren Mund auf meine Lippen presste.
Ich wusste nicht wie mir geschah, legte nur unwillkürlich meine Arme um sie und zog sie leicht an mich.
Ihr Kuss wurde intensiver und als ich meinen Mund öffnete, schnellte ihre Zunge vor und eroberte meine Mundhöhle.
Wilde Gedanken schossen mir durch den Kopf. Die Frau, die ich nun schon so lange mit meinen Blicken verfolgte und von der ich schon sehr erotische Träume gehabt hatte, küsste mich. Ich glaubte schon wieder zu träumen und als sie sich von mir löste und mir zärtlich über die Wange streichelte, sagte sie:
“Danke, dass du so aufmerksam warst und Alex gefolgt bist. Wer weiß wie lange ich dort noch gelegen hätte. Vielleicht verdanke ich dir sogar mein Leben, wenn das Blut weiter in meinen Magen gelaufen wäre. Zumindest hat der Arzt es mir erzählt, nachdem ich mich im Krankenhaus fürchterlich erbrochen habe.“
Ich konnte nicht anders, zog sie an mich und küsste sie erneut.
Ich presste ihren schlanken Körper an mich. Spürte deutlich ihre harten Brustwarzen durch mein T-Shirt und auch bei mir regte sich etwas in den unteren Regionen. Doch plötzlich drängte sich Alex zwischen uns, es war ihm wohl doch zu eng.
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