Den ganzen Tag lief ich wie Falschgeld durch die Wohnung. Verwarf eine Idee nach der anderen, um mir Gewissheit zu holen. Doch ich war wie gelähmt.
Am Abend hatte ich es aufgegeben. Ich konnte unmöglich zu ihr gehen. Sicherlich hatte ich sie mit meiner Zudringlichkeit überrumpelt und jetzt tat es ihr leid zugesagt zu haben. Es war Samstag und ich machte mir gerade eine Flasche Bier auf, als ich ein leises Geräusch hörte. Aber ich hatte mich wohl geirrt. Doch plötzlich hörte ich es wieder, etwas lauter und drängender.
Es klopfte an der Tür.
Etwas unschlüssig ging ich zu meiner Wohnungstür und blickte zuerst durch den Spion, doch dann riss ich die Tür auf, weil ich Doreen erkannt hatte.
Sie schaute mich mit rot verweinten Augen an und viel mir mit einem Schluchzen in die Arme.
Irgendetwas hatte sie sehr erschüttert. Ich fragte nicht, sondern zog sie an mich, drehte sie langsam in den Flur und drückte die Tür zu.
Lange standen wir so engumschlungen. Doreens schluchzen wurde langsam weniger, zärtlich strich ich ihr über den Rücken und hauchte ihr leichte Küsse auf den Hals.
Der Duft ihrer Haut und ihre körperliche Nähe erregten mich, trotz dieser prekären Situation spürte ich wie ich eine Erektion bekam. Vorsichtig zog ich mich etwas zurück, es wäre mir unsagbar peinlich gewesen, wenn sie es bemerken würde.
Doch mit Doreens Reaktion hatte ich nicht gerechnet, sie legte plötzlich eine Hand auf meinen Po und drückte mich gegen ihren Unterleib.
„Schlaf mit mir, ich brauche das jetzt!“
Ich schaute in ihr tränenüberströmtes Gesicht und fragte sie: „Willst du das wirklich?“
„Ja!“
Ich berührte mit meinem Mund kurz ihre Lippen und zog sie dann mit zu meinem Schlafzimmer.
Dort standen wir etwas unschlüssig voreinander, bis Doreen anfing mir das Hemd aus der Hose zu ziehen. Ich ließ es mir gefallen, was auch sonst! Welcher Mann ließ sich nicht gerne von einer schönen Frau entkleiden.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.