Drei Freunde für Sophie – Kapitel 4

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Drei Freunde für Sophie – Kapitel 4

Drei Freunde für Sophie – Kapitel 4

Eros Demenos

Was bisher geschah: Die Studentin Sophie hatte im Biergarten drei junge Männer kennen gelernt und sich mit ihnen angefreundet. Nach einigen gemeinsamen Unternehmungen hatten die Freunde dem Mädchen gestanden, dass sich alle drei in sie verliebt hatten. Diese Zuneigung beruhte durchaus auf Gegenseitigkeit und das junge Mädchen wusste nicht, für wen der drei Jungs sie sich entscheiden sollte, jeder für sich erschien ihr auf seine Weise attraktiv. Ein beschwingter Abend in einem Club war für die jungen Leute schließlich in einer außergewöhnlichen Liebesnacht geendet. Sophie hatte sich allen drei Freunden, einem nach dem anderen, hingegeben und alle vier hatten dabei intensive Höhepunkte und zärtliche Zuwendung erlebt. Am Ende des Liebesspiels hatten die jungen Leute gemeinsam masturbiert und das Mädchen hatte seinen Körper mit dem Saft ihrer drei Liebhaber eingerieben.

“ Obwohl diese Frage nicht weniger dreist war als die ihrer Studienkollegin vorhin auf dem Uniflur, klang sie aus Lucys Mund ganz anders. Die Bedienung sah sie so freundlich und ehrlich interessiert an, dass Sophie gar keinen Anstoß an der Direktheit nahm. Im Gegenteil, sie war erleichtert, endlich offen und frei mit jemandem reden zu können. Trotzdem fiel ihr die Antwort nicht leicht, sie wollte ihr Gegenüber ja auch nicht schockieren.
„Hm. Ich hoffe, Du denkst jetzt nicht schlecht von mir, aber ehrlich gesagt, Keiner, äh, ich meine nicht Einer, also, ich - ich konnte mich nicht entscheiden.“ Lucy schaute fast ein wenig enttäuscht.
„Oh das finde ich richtig schade, dabei sahen doch alle drei so sympathisch aus“, entgegnete sie mitfühlend. Aber noch hatte Sophie ihren Satz ja gar nicht zu Ende gebracht und sie schaffte es auch jetzt nicht so recht: „Nein, das ist es ja gerade, ich meine, deswegen konnte ich ja nicht …, also deswegen habe ich ja alle drei…
Einen Moment herrschte Stille, denn nach dieser Aussage war auch die erfahrene Bedienung sprachlos. Dann schlug sich Lucy spontan mit der Hand vor den Mund und lachte herzlich los: „Ich glaub es nicht - Du hast in der Nacht mit allen drei Jungs geschlafen? Du nimmst mich aber jetzt nicht auf die Schippe, oder? Los erzähl!“ Die erfrischende Direktheit ihrer Gespächspartnerin machte es für Sophie leichter und nun begann sie, ihr Herz auszuschütten und haarklein von ihrer ebenso ungewöhnlichen wie schönen Liebesnacht zu berichten. In Lucy hatte sie nicht nur eine aufmerksame, sondern auch eine empathische Zuhörerin gefunden. Die nahm sie am Ende ihrer Erzählung sogar in ihre Arme und strich ihr liebevoll übers Haar. „Hey, Du bist ja ein richtiges Glückskind, eine so süße Liebesgeschichte habe ich ehrlich wirklich noch nie gehört. Komm, darauf lass uns anstoßen.“
Die beiden jungen Frauen tranken ein paar Schlucke von ihrem Aperol und plauderten noch eine ganze Weile, als wären sie schon ewig lange beste Freundinnen gewesen. Lucy hatte die junge Studentin mit ihrer Natürlichkeit aber auch schon richtig ins Herz geschlossen und gönnte dem Mädchen ihr außergewöhnliches Glück. Sie war selbst kein Kind von Traurigkeit und hatte keinen Grund auf die Kleine neidisch zu sein. Und sie fühlte sich bei der Bedienung ausgesprochen wohl und geborgen. Mit ihr hatte sie eine Ansprechpartnerin gefunden, der sie vertrauen konnte. Sophie war glücklich.
Sie prostete Lucy noch einmal fröhlich zu. Das junge Mädchen hatte allerdings nicht die geringste Ahnung, was sich im gleichen Augenblick in der Villa von Achims Eltern abspielte.
Und das war vielleicht auch ganz gut so.

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