" Der Ratschlag kam so selbstverständlich und entspannt, als wäre Lucy ihre beste Freundin. Sophies Anspannung hatte sich jedenfalls etwas gelöst. Sollte sie wirklich - ganz ohne Höschen? Sie schaute Lucy noch einmal an, die grinste frech zurück und schwupps - landete der feuchte Schlüpfer im Abfalleimer. "Danke."
Sophie war kaum wieder an ihrem Platz angekommen, da stand die Bedienung schon mit einem Tablett neben ihnen. "Hier sind vier Spritz für Euch, Eure Rechnung geht heute aufs Haus. Und danach schaut, dass ihr ein gemütlicheres Plätzchen findet. Meinen Gästen fallen sonst noch die Augen raus. Aber behandelt mir ja die Kleine anständig Jungs, sonst ziehe ich Euch einzeln die Ohren lang." Lucy kicherte und ging mit schwingendem Po wieder zu ihrem Platz hinter dem Tresen zurück. Die Jungs schauten ihr etwas verdattert hinterher. Dann sahen sie alle drei ihre Begleiterin an. "Möchtest Du denn noch mit uns ...?"
Sophie hob ihr Glas: "Ich möchte darauf anstoßen, dass ich Euch getroffen habe, Ihr seid die liebsten und nettesten Männer, die ich jemals kennen gelernt habe." Die Jungs strahlten um die Wette und das Klingen der Gläser löste die Atmosphäre weiter. Ein leiser Luftzug unter ihrem kurzen Kleidchen erinnerte sie an ihre Nacktheit und löste bei dem Mädchen einen unwillkürlichen Seufzer aus. Sie wollte heute auf keinen Fall allein heim, von ihr aus sollte dieser Abend gar nicht enden. "Wo könnten wir denn noch hingehen - ich meine, wo wir nicht wieder auffallen?", fragte sie kichernd in die Runde.
Jonathan hatte nur ein kleines Apartment, Peter wohnte in einem Studentenwohnheim - da konnten sie nicht hin. Aber Achim hatte eine kleine Einliegerwohnung im Haus seiner Eltern. Normalerweise brachte er ungern Freunde ins Haus, weil ihm die neue Freundin seines Vaters peinlich war. Sie spielte die Stiefmutter, obwohl sie nur zehn Jahre älter war als er selbst. "Wenn Sophie das nichts ausmacht, könnten wir noch eine Runde zu mir gehen und uns an unseren Kamin hocken, mein Vater und seine Tusnelda sind eh' gerade im Urlaub." Was für eine geniale Lösung! Wieder schauten alle auf das Mädchen und warteten gespannt auf ihre Reaktion. Würde sie sich darauf einlassen, allein mit drei Jungs?
Sophie ließ sie etwas auf ihre Antwort warten. Tatsächlich war sie mehr als bereit. Die Küsse und Liebkosungen der jungen Männer waren viel zu schön gewesen, um jetzt abzubrechen. Und wenn die Drei auch nur ahnen würden, was sich unter ihrem kurzen Kleidchen abspielte, hätten sie gar mehr nicht lange gefragt. Sie war keine Draufgängerin und hatte noch nicht besonders viele sexuelle Erfahrungen sammeln können. Vielleicht war sie auch völlig durchgedreht, aber sie nahm all ihren Mut zusammen und stellte nur eine Frage: "Ihr habt doch vorhin gesagt, dass Ihr immer alles fair geteilt habt? Würdet Ihr das dann auch mit mir machen?"
Fortsetzung folgt
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