Jonathan und Peter hatten das aufregende Schauspiel staunend und fast ein wenig neidisch verfolgt, denn die Zärtlichkeit und Liebe, mit der Sophie diesmal die aktive, gebende Rolle übernommen hatte, verfehlte ihre Wirkung auch auf die beiden Zuschauer nicht. Beide hatten unwillkürlich eine erneute Erektion, als wollten ihre Schwänze für die Heldin dieser Nacht Spalier stehen. Als das küssende Paar seine Münder trennte und wieder einen Blick auf die Freunde werfen konnte, musste Sophie spontan lachen. "Danke, ich nehme das als Kompliment, aber ich kann Euch heute nicht noch mehr verwöhnen." Trotzdem beugte sie sich zu beiden herunter und gab jedem der Freudenspender einen feuchten Kuss auf seine Spitze.
Die vier jungen Leute waren von den Erlebnissen des Abends überwältigt. Sophie hatte die Jungs mit ihrer vertrauensvollen Hingabe tief beeindruckt und jeder für sich hatte sie noch tiefer in sein Herz geschlossen. Umgekehrt hatte der rücksichtsvolle, fürsorgliche und doch lustvolle Umgang der Männer mit ihr und ihrem Körper, das Mädchen sehr bewegt. Sie fühlte sich nicht nur tief befriedigt, sondern auch herzlich geliebt. Und sie war tatsächlich ein kleines bisschen stolz auf sich selbst, weil sie dem heftigen Ansturm standgehalten hatte. Achim war inzwischen mit einer neuen Flasche Rosé aus dem Keller gekommen und sie waren eng zusammengerückt, um noch einmal miteinander anzustoßen. „Lasst uns auf diese Traumfrau und unsere Liebe zu ihr trinken“, mit gespieltem Pathos hob Jonathan sein Glas. Aber bevor sie tranken, wollte Sophie auch noch etwas loswerden: „Und ich trinke auf Euch und darauf, dass ihr mich so fair miteinander geteilt habt. Das war wunderschön! Allerdings habe ich morgen ganz bestimmt einen ordentlichen Muschimuskelkater.“ Fröhliches Lachen löste die Stimmung und die drei Liebhaber bedankten sich mit vielen kleinen Küssen bei ihrer Freundin.
Sie wollte wissen, was ihre Freunde am Meisten bewegt hatte.
Bin gespannt auf Teil 4
schreibt HansG