Drei Freunde für Sophie – Teil 4

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Drei Freunde für Sophie – Teil 4

Drei Freunde für Sophie – Teil 4

Eros Demenos

Was bisher geschah: Die Studentin Sophie hatte im Biergarten drei junge Männer kennen gelernt und sich mit ihnen angefreundet. Nach einigen gemeinsamen Unternehmungen hatten die Freunde dem Mädchen gestanden, dass sich alle drei in sie verliebt hatten. Diese Zuneigung beruhte durchaus auf Gegenseitigkeit und das junge Mädchen wusste nicht, für wen der drei Jungs sie sich entscheiden sollte, jeder für sich erschien ihr auf seine Weise attraktiv. Ein beschwingter Abend in einem Club war für die jungen Leute schließlich in einer außergewöhnlichen Liebesnacht geendet. Sophie hatte sich allen drei Freunden, einem nach dem anderen, hingegeben und alle vier hatten dabei intensive Höhepunkte und zärtliche Zuwendung erlebt. Am Ende des Liebesspiels hatten die jungen Leute gemeinsam masturbiert und das Mädchen hatte seinen Körper mit dem Saft ihrer drei Liebhaber eingerieben.

Was bisher geschah: Die Studentin Sophie hatte im Biergarten drei junge Männer kennen gelernt und sich mit ihnen angefreundet. Nach einigen gemeinsamen Unternehmungen hatten die Freunde dem Mädchen gestanden, dass sich alle drei in sie verliebt hatten. Diese Zuneigung beruhte auf Gegenseitigkeit und das junge Mädchen wusste nicht, für wen der drei Jungs sie sich entscheiden sollte, jeder für sich erschien ihr auf seine Weise attraktiv. Ein beschwingter Abend in einem Club war für die jungen Leute schließlich in einer außergewöhnlichen Liebesnacht geendet. Sophie hatte sich allen drei Freunden, einem nach dem anderen, hingegeben und alle vier hatten dabei intensive Höhepunkte und zärtliche Zuwendung erlebt. Am Ende des Liebesspiels hatten die jungen Leute gemeinsam masturbiert und das Mädchen hatte seinen Körper mit dem Saft ihrer drei Liebhaber eingerieben.
„Jetzt habe ich Euren Duft auf meiner Haut“, kommentierte Sophie schließlich diese Aktion. Sie war nach den erregenden Erfahrungen dieser Nacht vollkommen erschöpft und fragte in die Runde: „Sollen wir versuchen, ein paar Stunden zu schlafen?“
Die Vorstellung, mit ihrer Geliebten noch ein wenig kuscheln zu können, gefiel allen dreien. Achim beeilte sich, ein paar große Decken herbeizuschaffen, mit denen sie einen gemütlichen Schlafplatz für sich bauen konnten. Es war allerdings gar nicht so einfach, sich zu einigen, wer direkt neben Sophie liegen durfte, denn sie hatte nun mal nur zwei Seiten zu vergeben. Schließlich überließ Jonathan den beiden anderen Freunden dieses Vergnügen, weil er bekannte, sich im Schlaf gerne einzurollen und das konnte er am besten allein. Sophie genoss die Nähe der Männerkörper, die ihr, so eng an sie gepresst, ein unglaublich schönes Gefühl von Geborgenheit vermittelten. Sie genoss aber auch das Gefühl der Spannung auf ihrer Haut, die das eintrocknende Sperma hinterlassen hatte. Allein der Anblick ihres nackten Leibes hatte ausgereicht, um bei drei Männern gleichzeitig und dazu auch bei ihr selbst einen weiteren Orgasmus auszulösen. Das war noch eine spannende neue Erfahrung für sie, denn sie hatte noch nie vor den Augen anderer masturbiert. Ein ungeheuer erregendes Erlebnis und ein krönender Abschluss für eine Nacht, in der sie so Vieles zum ersten Mal getan und erlebt hatte.
Kein Wunder, dass es Sophie nach diesem Wochenende nicht leichtfiel, in den Universitäts-Alltag zurückzukehren und sich auf den Stoff ihrer Vorlesungen zu konzentrieren. Immer wieder schweiften ihre Gedanken ab und die Erinnerungen an die Liebesnacht mit den Freunden zauberten jedes Mal ein strahlendes Lächeln auf ihr Gesicht. Sie fühlte sich beschwingt, denn das Wochenende war ja nicht nur ein ausgesprochen lustvolles Erlebnis für sie gewesen: die Liebesbezeugungen der drei jungen Männer hatten auch ihre Selbstwahrnehmung verändert. Aus der der vorher eher schüchternen Studentin war über Nacht eine glückliche und selbstbewusste junge Frau geworden. Dieses Gefühl strahlte sie auch aus, ganz ungeschminkt und lässig mit Jeans und Tank-Top gekleidet, fühlte sie sich entspannt und souverän wie noch nie zuvor.
Vielleicht war sie sich selbst dessen gar nicht einmal bewusst, einigen ihrer Studienkolleginnen aber war Sophies plötzliche Veränderung nicht entgangen. Eine davon war Sylvie, jene Mitstudentin, die sie damals im Biergarten versetzt hatte. Sylvie achtete sehr auf ihr eigenes Äußeres. Stets mit perfektem Makeup, in modische Markenklamotten gehüllt, ließ sie ihre Finger in langen Nagelstudio-Sitzungen extravagant stylen, um sich damit elegant durch ihre gelockte Haarpracht fahren zu können. Sie wusste, mit welchen Mitteln „frau“ die maximale Aufmerksamkeit Cabrio-fahrender BWL-Studenten erregen konnte und genau diese Aufmerksamkeit suchte sie. Sylvie kam aus eher einfachen Verhältnissen und denen wollte sie unbedingt entfliehen. Deswegen hängte sie sich auch bevorzugt, wann immer möglich, an ihre Kommilitonin Larissa. Die war nicht nur wegen ihrer Körperlänge eine „höhere Tochter“. Das hochgewachsene Mädchen machte in jedem Outfit eine gute Figur. Sie bewegte sich mit einer natürlichen Eleganz, das von ihrer Mutter forcierte Ballett-Training während der Kindheit hatte seinen Teil dazu beigetragen. Larissa brauchte keine Marken-Accessoires, um Persönlichkeit auszustrahlen. Sie wirkte auch so stets cool und lässig und hatte es nicht nötig, sich vor anderen aufzuspielen. Trotzdem konnte sie sich köstlich amüsieren, wenn Sylvie mal wieder eine Zielscheibe für ihre Stutenbissigkeit gefunden hatte. Und das Opfer sollte heute die nichts ahnende Sophie sein.
„Hey, Du schaust ja heute so fröhlich aus, hattest wohl ordentlich Spaß am Wochenende?“ Der süffisante Unterton, mit dem Sylvie in der Vorlesungspause auf Sophie losging, war nicht zu überhören. Die Angesprochene zögerte mit ihrer Antwort. Eigentlich hatte sie allen Grund auf diese Zicke sauer zu sein, denn schließlich war sie ja von ihr versetzt worden. Andererseits hätte sie ohne das geplatzte Treffen im Biergarten die drei Jungs vielleicht niemals kennen gelernt. Aber das konnte Sylvie natürlich nicht wissen, besser erfuhr sie es auch nicht. Sophie musste schmunzeln. „Stimmt, Du hast recht! Ich hatte ein ausgesprochen schönes Wochenende“, lächelte sie ihre Antwort mit offenem Blick und ganz ohne ihre frühere Schüchternheit direkt in Sylvies Augen. Die war erst einmal perplex. Mit solcher Schlagfertigkeit hatte sie bei dem sonst so unsicher wirkenden Mädchen nicht gerechnet. Aber Sylvie war noch nicht bereit aufzugeben, sie wollte diesen verbalen Zweikampf unbedingt gewinnen. „Aber ich frag mich schon, was sagt eigentlich Dein Freund dazu, dass Du Dir von seinen Kumpels in aller Öffentlichkeit die Zunge in den Hals stecken lässt?“
Sophie brauchte einen Moment, um die ganze Unverschämtheit dieser Frage zu erfassen. Dann dämmerte es ihr langsam. Dieses Biest war am Samstagabend anscheinend auch im Café gewesen und hatte die Szene mit den Jungs an der Bar mitbekommen. Sie spürte, wie ihr Gesicht rot wurde – aus Scham, aber auch vor Wut. Ihre alte Unsicherheit war plötzlich wieder da. Aber nein! So leicht wollte sie es Sylvie nicht machen. Sie war dieser Tussi keine Rechenschaft schuldig. Einen Augenblick lang zögerte sie, dann endlich fand sie eine passende Antwort: „Ich weiß zwar nicht, was Dich das angeht, aber warum sollte ich meine Freunde nicht küssen dürfen?“ Damit hatte sie einen Volltreffer gelandet. Sylvie schnappte hörbar nach Luft, dann drehte sie sich auf dem Absatz um und stampfte davon. Larissa folgte ihr, nachdem sie mit einem augenzwinkernden Grinsen ihren Respekt für Sophie ausgedrückt hatte.
Die hatte ein Gefecht gewonnen, aber blieb mit schlotternden Knien zurück. Im Rausch der Gefühle des vergangenen Wochenendes hatte sie nicht weiter über die Zukunft nachgedacht. Mit einem Mal stand eine unausgesprochene Frage überdeutlich im Raum. Wie sollte das auf Dauer mit den drei Jungs gutgehen? Was würden die anderen Menschen von ihr denken, ihre Freunde und ihre Familie?
Sie konnte wohl kaum irgendwann mal zu ihren Eltern nach Hause fahren und die Jungs präsentieren: „Hallo Mami, hallo Papa, darf ich Euch meine drei Männer vorstellen?“ Der Gedanke war so absurd, dass Sophie selbst darüber kichern musste. Trotzdem brauchte sie jetzt jemanden zum Reden. Aber hier in der Stadt kannte sie ja niemanden. Da fiel ihr die nette Bedienung aus der Bar wieder ein. Kurz entschlossen machte sie sich auf den Weg zu dem Café.
Das Lokal war um diese Zeit leer, der Mittagsansturm war schon wieder vorbei und bis zum Abend würden wohl nicht allzu viele Gäste hereinschauen. Lucy stand tatsächlich hinter der Bar und räumte gerade frisch gereinigte Gläser und Tassen aus der Spülmaschine. „Momentchen, ich komme gleich, such Dir schon mal einen Platz“, begrüßte sie den hereingekommenen jungen Gast, ohne sich umzudrehen. Dann band sich eine frische Schürze um, griff nach ihrem Orderman und kam an den Tisch. „Was darf ich Dir bringen?“, fragte sie mit professioneller Freundlichkeit. Sophie war sich nicht mehr sicher, ob es eine so gute Idee gewesen war, herzukommen. Eigentlich kannte sie die Serviererin ja gar nicht richtig. Wahrscheinlich erinnerte die sich nicht einmal an sie. Aber egal, irgendetwas musste sie jetzt bestellen, alles andere wäre zu peinlich. Für einen Kaffee war sie wohl schon zu aufgeregt, aber vielleicht … normalerweise trank sie tagsüber keinen Alkohol, trotzdem fragte sie jetzt danach: „kann ich einen Spritz haben?“  „Gerne doch, kommt sofort“, Lucy tippte auf ihrem Orderman herum, dann sah sie ihrem Gast noch einmal kurz in die Augen. „Warst Du nicht am Samstagabend schon mal hier?“ fragte sie und Sophie nickte nur, worauf die Bedienung kommentarlos wieder hinter der Bar verschwand.
Zu Sophies Überraschung kam sie mit gleich zwei Gläsern Spritz zurück. „Weißt Du, ich habe eh' gerade Pause. Darf ich mich zu Dir setzen? Ich habe auch noch was für Dich.“  Ohne eine Antwort abzuwarten, nahm Lucy Platz und zauberte aus ihrer Schürzentasche einen Slip hervor. „Den habe ich für Dich gerettet.“ Sie grinste breit. „Keine Sorge, er ist frisch gewaschen.“ Und dann fiel sie mit der Tür ins Haus: „Aber jetzt bin ich sterbensneugierig. Konntest Du Dich denn nun entscheiden? Wer von den drei Hübschen ist es geworden?“ Obwohl diese Frage nicht weniger dreist war als die ihrer Studienkollegin vorhin auf dem Uniflur, klang sie aus Lucys Mund ganz anders. Die Bedienung sah sie so freundlich und ehrlich interessiert an, dass Sophie gar keinen Anstoß an der Direktheit nahm. Im Gegenteil, sie war erleichtert, endlich offen und frei mit jemandem reden zu können. Trotzdem fiel ihr die Antwort nicht leicht, sie wollte ihr Gegenüber ja auch nicht schockieren.
„Hm. Ich hoffe, Du denkst jetzt nicht schlecht von mir, aber ehrlich gesagt, Keiner, äh, ich meine nicht Einer, also, ich - ich konnte mich nicht entscheiden.“ Lucy schaute fast ein wenig enttäuscht.
„Oh das finde ich richtig schade, dabei sahen doch alle drei so sympathisch aus“, entgegnete sie mitfühlend. Aber noch hatte Sophie ihren Satz ja gar nicht zu Ende gebracht und sie schaffte es auch jetzt nicht so recht: „Nein, das ist es ja gerade, ich meine, deswegen konnte ich ja nicht …, also deswegen habe ich ja alle drei…
Einen Moment herrschte Stille, denn nach dieser Aussage war auch die erfahrene Bedienung sprachlos. Dann schlug sich Lucy spontan mit der Hand vor den Mund und lachte herzlich los: „Ich glaub es nicht - Du hast in der Nacht mit allen drei Jungs geschlafen? Du nimmst mich aber jetzt nicht auf die Schippe, oder? Los erzähl!“ Die erfrischende Direktheit ihrer Gespächspartnerin machte es für Sophie leichter und nun begann sie, ihr Herz auszuschütten und haarklein von ihrer ebenso ungewöhnlichen wie schönen Liebesnacht zu berichten. In Lucy hatte sie nicht nur eine aufmerksame, sondern auch eine empathische Zuhörerin gefunden. Die nahm sie am Ende ihrer Erzählung sogar in ihre Arme und strich ihr liebevoll übers Haar. „Hey, Du bist ja ein richtiges Glückskind, eine so süße Liebesgeschichte habe ich ehrlich wirklich noch nie gehört. Komm, darauf lass uns anstoßen.“
Die beiden jungen Frauen tranken ein paar Schlucke von ihrem Aperol und plauderten noch eine ganze Weile, als wären sie schon ewig lange beste Freundinnen gewesen. Lucy hatte die junge Studentin mit ihrer Natürlichkeit aber auch schon richtig ins Herz geschlossen und gönnte dem Mädchen ihr außergewöhnliches Glück. Sie war selbst kein Kind von Traurigkeit und hatte keinen Grund auf die Kleine neidisch zu sein. Und sie fühlte sich bei der Bedienung ausgesprochen wohl und geborgen. Mit ihr hatte sie eine Ansprechpartnerin gefunden, der sie vertrauen konnte. Sophie war glücklich.
Sie prostete Lucy noch einmal fröhlich zu. Das junge Mädchen hatte allerdings nicht die geringste Ahnung, was sich im gleichen Augenblick in der Villa von Achims Eltern abspielte.
Und das war vielleicht auch ganz gut so.

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