Drei Mädels außer Rand und Band

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Drei Mädels außer Rand und Band

Drei Mädels außer Rand und Band

Sven Solge


Am nächsten Morgen wurden sie unsanft von Isas Mutter geweckt: „“Wenn ihr noch frühstücken wollt müsst ihr jetzt aufstehen, um 9:15 Uhr geht euer Zug!“
Kichernd sprangen die drei unter die Dusche, allerdings musste Anna alleine duschen, da die Dusche für alle drei zu eng war. Während Isa und Rikke sich gegenseitig einseiften und dabei keine Stelle ihres Körpers ausließen, putzte Anna sich die Zähne und trocknete sich die Haare.
Den Zug nach Amsterdam erreichten sie nur knapp. Kaum hatte sich die Tür hinter ihnen geschlossen, setzte sich der Zug in Bewegung. Es dauerte ewig, bis sie ihr Abteil erreicht hatten, denn dazu mussten sie durch den halben ICE laufen, was mit ihren großen Rucksäcken nicht so einfach war. Ihr Abteil war zum Glück noch leer, sodass sie in Ruhe ihre Sachen verstauen konnten.
Das alles lief mit lautem Gelächter und Gekicher ab. Wie junge Mädels nun Mal so sind!
Ihre reservierten Plätze lagen nebeneinander auf der rechten Seite in Fahrtrichtung, aber da das Abteil noch leer war nahm Anna gegenüber von Rikke Platz, die schon am Fenster saß.
Der Zug hatte gerade den Bremer Hauptbahnhof verlassen, als die Tür geöffnet wurde und ein junger Mann zu ihnen reinschaute. „Darf ich an eurer Fröhlichkeit teilhaben?“, fragte er und schaute von einer zur anderen, sein Blick blieb dann aber an Anna hängen.
Die drei Mädels schauten den Mann überrascht an, für einen kurzen Moment hatte es ihnen die Sprache verschlagen. Der junge Mann, der da jetzt erwartungsvoll Anna anschaute, war schon etwas Besonderes. Blond, mit Lachfalten an den Augen und einem süßen Mund.
Anna fand zuerst ihre Sprache wieder: „Natürlich, komm setz dich neben mich!“ Dabei klopfte sie mit der Hand auf den Sitz, sodass es laut klatschte. Isa und Rikke schauten sich überrascht an. Anna war zwar immer sehr impulsiv, aber das hatten sie von ihrer Freundin nicht erwartet.
„Ich bin Finn und wie heißt ihr?

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