Ich wollte mich schon setzen als Biggi gespielt schmollend sagte: „Das ist eine FKK-Wiese, nicht? Also dann muss man sich schon ausgezogen haben, bevor man sich hier hinlegen darf.“ Während dessen hatte sie ihr Sommerkleid geöffnet und ließ es von den Schultern gleiten. Nackt wie Gott sie geschaffen hatte stand sie vor uns. Von Unterwäsche schien sie nicht viel zu halten. „Und was ist mit euch?“ Gemächlich schlüpfte Tom aus seinen Tretern, zog sich das Shirt über den Kopf und öffnete die Hose. Tanja half ihm dabei. Zügig zog sie ihm die Jeans aus und genoss erst einmal, was sie sah: Einen vorne gut gefüllten Slip. Sie strich über die Beule, sie hauchte Küsse darauf und fing an, darüber zu lecken. Tom schien das zu gefallen. Er schwankte leicht. Sie gab ihm einen Schups und er verlor das Gleichgewicht. Lachend fiel er neben Biggi auf die Decke. Dann war Tanja der Slip im Weg und sie legte alles frei. Wieder verteilte sie Küsse und Tom genoss in vollen Zügen. „Jetzt fehlst nur noch du, Paul!“ meinte Biggi. „Traust du dich nicht oder kann ich dir vielleicht auch helfen?“ Sie wartete meine Antwort nicht ab, sondern zog mich am Hosenbund neben sich auf die Decke. Sie schob schon ihre Hand unter mein Hemd und erforschte den Bauch und alles, was ihre Finger erreichen konnten. Dann nestelte auch sie an meiner Hose. Im Nu war auch ich da unten nackt.
Da liegen wir nun. Vier Körper, die sich der Sonne hingaben – und mit der Zeit auch dem, was von vorne oder hinten, oben oder unten ankam. Finger und Lippen, Zungen und Zehen, Küsse und Streicheleinheiten. Zum Sonne-Anbeten waren wir nicht hier. Das wurde schnell klar. Wir waren an einem Punkt angekommen, an dem die drei Fremden wieder ‚alles miteinander zu teilen‘ begannen. Zunächst war ich irritiert, als auch Tom mich zu streicheln begann. Ich schaltete alle Gedanken aus und überließ mich diesem Spiel der erotischen Kräfte. Zu den Berührungen und Streicheleinheiten kamen Geräusche: Der Atem ging schneller und steigerte sich zu ekstatischem Stöhnen. Es gab Lust-Schreie in allen Tonlagen. Wir waren ein einziger Knäuel aus vier Leibern, mit acht Armen, Händen und Füßen. Wir hatten alle Organe, die darauf drängten, die Öffnungen der anderen zu erforschen. Um es kurz zu machen: Wir hatten Sex, den geilsten Freiluft-Sex, den ich bisher hatte. Das ging ewig.
Nur so viel noch: Irgendwann brauchten wir Abkühlung und sprangen tatsächlich in den See. Dann ging’s zum Eis-Essen in den Ort und danach zu mir, der gerade sturmfreie Bude hatte. Was sich dort Heißes abspielte, ist eine andere Geschichte …
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