Drei Stunden im Orient

8 8-14 Minuten 0 Kommentare
Drei Stunden im Orient

Drei Stunden im Orient

Leni Trattner

Lukas stand dicht hinter mir: Das Prickeln in meinem Rücken war so intensiv, wie ich es an dieser Stelle noch nie gefühlt hatte. Ohne Eile berührte er meine Hüften; die Wärme seiner Hände durch das Kleid ließ mich erschauern.
Sein Atem strich über meinen Nacken. Ich fühlte die feinen Härchen aufstellen. Mit einer einzigen fließenden Bewegung öffnete er den Reißverschluss, streifte den Stoff von meinen Schultern. Lautlos fiel das Kleid zu Boden. Meine Haut war nackt – und wartete darauf, was folgen würde. Mir war, als wollte jeder Quadratzentimeter berührt werden, als wollte ich endlich unter seinen Händen nachgeben.
Lukas' Lippen fanden meinen Hals, wandernd, neugierig forschend. Ich drehte mich zu ihm, presste mich ihm entgegen. Wir küssten uns, tief, langsam. Und doch bestimmt. So bestimmt wie seine Finger. Diese suchten meine Brüste, umspielten die Nippel erst zart, dann fester, bis ich aufstöhnte. Ich genoss, wie meine Lust sich in seiner Berührung entlud, wie sein Körper Zentimeter für Zentimeter zu meinem wurde. Die Standuhr im Hintergrund wurde zum eigenen Rhythmus; unser Puls folgte ihr.
Er hob mich aufs Bett, sein Gewicht halb auf mir, halb an meiner Seite. Die samtigen Polster unter meinem Rücken waren kühl; im Gegensatz dazu seine Zunge, die sich hungrig über meinen Bauch bewegte. Ich bog mich ihm entgegen; seine Hände fuhren über meine Oberschenkel, griffen zu, wussten genau, was sie zu tun hatten. Wo ich berührt werden wollte. Er spürte meine Ungeduld und antwortete mit einem Wechselspiel aus sanftem Streicheln und überraschend forschem Zugreifen, bis ich feucht unter seinen Händen wurde und mein Atem hektisch ging.​
Lukas stützte sich auf die Ellenbogen, sah mich an, sein Blick dunkel vor Begehren.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 274

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben