Dreier im Fackelschein

Nefret die Hetäre - Teil 14

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Dreier im Fackelschein

Dreier im Fackelschein

Peter Hu

“Du hast hübsche, knackige Titten. Sie sind gewiss deutlich fester und schöner als die meinen, denn du bist noch jung. ...Pass nur auf, dass sie mir nicht in die Quere kommen“, ...drohte die Schwarzmähnige. Dazu knibbelte sie vielsagend mit dem frisch gefeilten Fingernagel über Nefrets linken Nippel. Das erotische Prickeln der angespannten Situation zeigte sein Echo durchaus in Nefrets dünner Bluse...
Der Ägypterin imponierte sehr, wie die schöne Fahrensfrau um ihre beiden Liebhaber kämpfte.
Doch sie ließ sich nicht gern bedrohen. Nefret hatte schließlich um ein klärendes Gespräch gebeten. Nicht um eine herrische Ansage.
Die Arroganz der Älteren machte sie wütend. Gewiss, sie wollte ihre Stellung verteidigen. Nefret lag es fern, diese Stellung in Frage zu stellen. Doch auch die junge Ägypterin verlangte Respekt. Viel zu lange war sie schließlich herumgestoßen worden.
Zorn verdrängte die Furcht um die eigene Unversehrtheit
Unerwartet drückte sie der Kontrahentin daher plötzlich die Ferse in die Kniekehle, ...und warf sie mit geschicktem Ringerschwung ins Gras. Plötzlich kniete sie auf den Schultern der Überraschten, und fixierte die wütend Strampelnde. Die Fahrende ahnte natürlich nicht, dass sie einer waschechten Bastetdienerin entgegengetreten war. Und die Tempeldamen waren durchaus nicht nur in Bettkünsten ausgebildet. Auch die Selbstverteidigung gegen allzu zudringliche Freier gehörte zum Studiengang...

„Jetzt hörst du mir zu“, ...knurrte da auch die kleine Raubkatze. Du bist eine schöne Frau, und ich bewundere dich, das kannst du mir glauben; ...deine Kunst und deine sexy Optik. Du brauchst dich wirklich nicht hinter mir zu verstecken, ...und du weißt es auch.
Dennoch bin ich keine Gefahr für dich. An Sex, ganz gleich welcher Art, bin augenblicklich überhaupt nicht interessiert. Ich bin fürs erste mehr als reichlich bedient, ...das kannst du mir glauben“, ...seufzte Nefret bitter.
„An deiner Feindschaft liegt mir nichts. Ich bewundere deinen Stolz; ...und die Leidenschaft, mit der du deine Liebe verteidigst. Und dass du gleich zwei Männer hast: Mein Kompliment. Sei dir gewiss, ich will sie nicht.“
„Reiche mir in Freundschaft die Hand. Denn deine Freundschaft ist mir hundertmal lieber, als deine beiden Liebhaber. Deine scharfen Krallen möchte ich jedenfalls nicht im Gesicht spüren.“ ...Mit diesen Worten glitt von Nefret der unter ihr Liegenden.
Nachdem die Fronten geklärt waren, saßen die Frauen noch lange beim murmelnden Wasser des Bachs zusammen. Nefret erzählte von ihren Erlebnissen und ihrem neuen Lebenstraum. Danach war der Frieden endgültig besiegelt, ja sogar eine Freundschaft entstanden...

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