Er kam bald zur Sache: „Ja, ich würde gerne mit dir Essen gehen und einen schönen Abend haben und du kannst Du bei mir Schlafen. Was muss ich denn da rechnen?“
Ich improvisierte „Zweihundert für den Escort bis zum Frühstück, mit Sex - Blasen und Verkehr - 300,- Euro, Anal mache ich nicht.“
„Nein, nein, ist schon o.k.“ beschwichtigte er, „passt schon.“
Galant half er mir wieder in die Jacke und wir gingen nett essen. Er fragte mich tatsächlich aus, als ob er mich nicht kannte und ließ seinen Charme spielen, wie lange nicht. Ich saß da schon im eigenen Saft auf meinen Stuhl! Mir war verdammt kribbelig.
Zurück auf dem Zimmer ging er mit mir in die Wanne. Die Säuberung war schon Teil unseres Liebesspiels. Als ob wir nicht im Bett längst ein eingespieltes Team seien, ‚verabredeten‘ wir meine ‚Dienstleistungen‘. Er schilderte genau, was ihn antörnte, was ihm besonders gefiel und er interessierte sich galant auch für meine Vorlieben. Das fand ich jetzt nicht besonders authentisch, aber sehr lieb. Bald trieben wir es. Zweimal an diesem Abend, und noch einmal kurz vor dem Frühstück.! Das hatte es bei uns schon ewig nicht mehr gegeben, aber diese Situation war einfach zu anregend. Als er mich verabschiedete, machte er das Rollenspiel komplett. Er drückte mir 300,- Euro in die Hand, fiel dabei aber aus seiner Rolle: „Tschüss Schatz, gute Heimreise. Kauf Dir was Schönes davon.“
Dann war er weg und ich verblüfft. Ich hatte mir tatsächlich ein Kleid ‚ervögelt‘! Ich sollte das Geld nicht zu Haus in die Haushaltskasse tun! Das fand ich geil, dass brachte dem Rollenspiel den letzten Kick!
In der Folgezeit haben wir das noch einige Male wiederholt. Nicht, dass ihr mich falsch versteht, alles war freiwillig, und ich hätte mir die schönen Dinge auch so kaufen können. Aber vielleicht kennt ihr das, man kann es nicht genießen.
Dreizehnte Geschichte … die, bei der Marvin als Notnagel dienen musste
Svenjas Tagebücher
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Dreizehnte Geschichte … die, bei der Marvin als Notnagel dienen musste
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