Irgendwie will man ja sparsam sein und nicht mehr Geld verprassen wie der Partner, und man legt ja auch zurück für die Kinder… der ganze Vernunftkram halt.
Aber das war etwas anderes! Er wollte es, er hatte einen Heidenspaß damit - ich natürlich auch - … und sich mal einen kleinen Luxus gönnen, war Genuss ohne Reue!! Bei den nächsten Treffen hatte ich tatsächlich eine Preisliste für ihn. Mir war schnell klar, dass Pauschalpreise nichts sind. Was nichts kostet, ist auch nicht. Ich ließ mich fortan für jede Dienstleistung bezahlen. Die Preise war in der Höhe sicher nicht realistisch, wir wollten ja nicht verarmen, aber ich kam trotzdem zu schönen Dingen. Ich gab meine günstigen Spezialpreise halt als Stammkundenrabatt aus. Dafür musste er für Blasen mit Aufnahme oder Gesichtsbesamung, Verkehr ohne Gummi, Masturbationsshows, gemeinsames Wichsen oder Analverkehr (natürlich durfte er mich auch in den Arsch ficken!) dass eine oder andere Sümmchen hinlegen. Wenn es bei einem Hotelabend mal nicht gereicht hat für das schöne Kleid oder die geilen Schuhe, steckte ich das Geld zuhause erst einmal in die „Escort-Dose“, so nannten wir sie. Sie stand bei uns im Schlafzimmer.
Bei meinem nächsten Besuch musste ich halt versuchen, ihm mal wieder für einen ‚Hunni‘ einen Arschfick zu ‚verkaufen‘, das brachte halt Geld in die Kasse ;-)“
Ja, auch nicht schlecht, das musste ich neidlos anerkennen.
Zum Kaffee trafen wir uns wieder und es kam wie ich es mir gedacht habe. Es gab eine Siegerehrung ohne Sieger. Keiner bekannte sich zu irgendetwas und ließ auch nicht raus ob es sich um Fiktion oder Wahrheit handelte. Schon gar nicht gaben sich die beiden Drückebergerinnen zu erkennen. Gewonnen hat übrigens „Grüne Bananen haben kein Aroma“ vor „Bekommt man von neuen Schuhen Blasen?“ Ich hatte für mich versucht die Schreiberinnen zu ergründen, aber alle hatten wenig Persönliches für Rückschlüsse eingebaut.
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