Dreizehnte Geschichte … die, bei der Marvin als Notnagel dienen musste

Svenjas Tagebücher

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Dreizehnte Geschichte … die, bei der Marvin als Notnagel dienen musste

Dreizehnte Geschichte … die, bei der Marvin als Notnagel dienen musste

Svenja Ansbach

Ich las nun auch die letzte mit dem Titel:

„Bekommt man von neuen Schuhen Blasen?

Ja, manchmal! Aber manchmal auch vom Blasen neue Schuhe und das kam so: Vor ein paar Jahren hat mein Mann eine neue berufliche Tätigkeit angenommen und ist seitdem immer mal wieder auf Dienstreise für zwei, drei Übernachtungen. Unser Liebesleben, schon bisher recht kreativ, erfuhr plötzlich eine neue Wendung: Eines Abends, er war gerade mal wieder unterwegs und übernachtete etwa 150 km entfernt im Hotel, bekam ich einen Anruf:
Eine Männerstimme: „Ja, Guten Abend, ist dort Elite- Escort?“ Bevor ich die Frage mit „Nein“ beantworten konnte, es ging alles so schnell, machte der Unbekannte weiter: „Schön, ich brauche morgen Abend Begleitung…“ Jetzt dämmerte es mir, auch mit leicht verfremdeter Stimme, - vielleicht hatte er eine Socke über den Hörer gezogen - erkannte ich doch meinen Mann! … „Haben Sie eine Dame frei?“
Geistesgegenwärtig antwortete ich: „Ja, da können wir etwas für sie tun? Was wünschen Sie denn?“
Er zählte ein paar Daten auf, Alter, Oberweite, Haarfarbe … Zufällig passte das ganz gut mit meinen Attributen überein.
„Ja, da schicken wir ihnen Jamie.“
„Mit was muss ich denn rechnen?“ – „Die Anreisespesen betragen 100,-, denn Rest müssen Sie mit Jamie vereinbaren.“
„Gut, sie möchte um 19.00 Uhr da sein.“ Es folgten die Hoteladresse und die Zimmernummer. Er legte auf. Mein Herz klopfte, na der hatte ja Ideen! Glücklicherweise konnte ich für die Kinder meistens die Eltern oder Schwiegereltern ‚bestellen‘. Wenn sie Zeit hatten, sprangen sie gern mal ein. So auch in diesem Fall.
Am nächsten Tag stand ich kurz vor 19.00 Uhr vor seiner Hoteltür. Er machte auf und zog es echt durch! „Hallo Jamie, komm rein.“
Er begrüßte mich mit Küsschen links, Küsschen rechts, half mir aus der Jacke, bot mir einen Sitzplatz an und machte ein bisschen Smalltalk. Ich war schon ziemlich erregt, fast wie ein erstes Date!
Er kam bald zur Sache: „Ja, ich würde gerne mit dir Essen gehen und einen schönen Abend haben und du kannst Du bei mir Schlafen. Was muss ich denn da rechnen?“
Ich improvisierte „Zweihundert für den Escort bis zum Frühstück, mit Sex - Blasen und Verkehr - 300,- Euro, Anal mache ich nicht.“
„Nein, nein, ist schon o.k.“ beschwichtigte er, „passt schon.“
Galant half er mir wieder in die Jacke und wir gingen nett essen. Er fragte mich tatsächlich aus, als ob er mich nicht kannte und ließ seinen Charme spielen, wie lange nicht. Ich saß da schon im eigenen Saft auf meinen Stuhl! Mir war verdammt kribbelig.
Zurück auf dem Zimmer ging er mit mir in die Wanne. Die Säuberung war schon Teil unseres Liebesspiels. Als ob wir nicht im Bett längst ein eingespieltes Team seien, ‚verabredeten‘ wir meine ‚Dienstleistungen‘. Er schilderte genau, was ihn antörnte, was ihm besonders gefiel und er interessierte sich galant auch für meine Vorlieben. Das fand ich jetzt nicht besonders authentisch, aber sehr lieb. Bald trieben wir es. Zweimal an diesem Abend, und noch einmal kurz vor dem Frühstück.! Das hatte es bei uns schon ewig nicht mehr gegeben, aber diese Situation war einfach zu anregend. Als er mich verabschiedete, machte er das Rollenspiel komplett. Er drückte mir 300,- Euro in die Hand, fiel dabei aber aus seiner Rolle: „Tschüss Schatz, gute Heimreise. Kauf Dir was Schönes davon.“
Dann war er weg und ich verblüfft. Ich hatte mir tatsächlich ein Kleid ‚ervögelt‘! Ich sollte das Geld nicht zu Haus in die Haushaltskasse tun! Das fand ich geil, dass brachte dem Rollenspiel den letzten Kick!
In der Folgezeit haben wir das noch einige Male wiederholt. Nicht, dass ihr mich falsch versteht, alles war freiwillig, und ich hätte mir die schönen Dinge auch so kaufen können. Aber vielleicht kennt ihr das, man kann es nicht genießen. Irgendwie will man ja sparsam sein und nicht mehr Geld verprassen wie der Partner, und man legt ja auch zurück für die Kinder… der ganze Vernunftkram halt.
Aber das war etwas anderes! Er wollte es, er hatte einen Heidenspaß damit - ich natürlich auch - … und sich mal einen kleinen Luxus gönnen, war Genuss ohne Reue!! Bei den nächsten Treffen hatte ich tatsächlich eine Preisliste für ihn. Mir war schnell klar, dass Pauschalpreise nichts sind. Was nichts kostet, ist auch nicht. Ich ließ mich fortan für jede Dienstleistung bezahlen. Die Preise war in der Höhe sicher nicht realistisch, wir wollten ja nicht verarmen, aber ich kam trotzdem zu schönen Dingen. Ich gab meine günstigen Spezialpreise halt als Stammkundenrabatt aus. Dafür musste er für Blasen mit Aufnahme oder Gesichtsbesamung, Verkehr ohne Gummi, Masturbationsshows, gemeinsames Wichsen oder Analverkehr (natürlich durfte er mich auch in den Arsch ficken!) dass eine oder andere Sümmchen hinlegen. Wenn es bei einem Hotelabend mal nicht gereicht hat für das schöne Kleid oder die geilen Schuhe, steckte ich das Geld zuhause erst einmal in die „Escort-Dose“, so nannten wir sie. Sie stand bei uns im Schlafzimmer.
Bei meinem nächsten Besuch musste ich halt versuchen, ihm mal wieder für einen ‚Hunni‘ einen Arschfick zu ‚verkaufen‘, das brachte halt Geld in die Kasse ;-)“

Ja, auch nicht schlecht, das musste ich neidlos anerkennen.
Zum Kaffee trafen wir uns wieder und es kam wie ich es mir gedacht habe. Es gab eine Siegerehrung ohne Sieger. Keiner bekannte sich zu irgendetwas und ließ auch nicht raus ob es sich um Fiktion oder Wahrheit handelte. Schon gar nicht gaben sich die beiden Drückebergerinnen zu erkennen. Gewonnen hat übrigens „Grüne Bananen haben kein Aroma“ vor „Bekommt man von neuen Schuhen Blasen?“ Ich hatte für mich versucht die Schreiberinnen zu ergründen, aber alle hatten wenig Persönliches für Rückschlüsse eingebaut. Von den Reisetätigkeiten der Männer könnte die Hotelgeschichte zu Anett, Susi und Tülay passen, obwohl, Tülay fiel aus, denn es waren die Eltern erwähnt, und sie hatte faktisch keine. Bei der Gurkengeschichte kam jede in Frage, ich glaube in jungen Jahren hatten wir alle mal einen Soldaten, gab ja auch viel mehr davon. Zur Bananengeschichte fiel mir erst recht nichts ein.
Am Abend saßen wir wieder in froher Runde zusammen und am Alkohol wurde nicht gespart. Die vier Jungs durften sich diesmal direkt zu uns setzen. Wahrscheinlich hofften sie alle noch auf eine zweite Gelegenheit zum Austausch von Körpersäften. Gegen 23.00 Uhr verabschiedete sich Andrea, diesmal in aller Öffentlichkeit und ihr Knabe ging auch direkt mit. Tülay rief den beiden hinterher: „Kommt zu Potte. Ihr hab eine Stunde!“
Kurz darauf stand auch Isabell auf. Schon hatte sie zwei Begleiter! Unsere Überraschung hielt sich in Grenzen, nachdem sie uns morgens beim Frühstück die schlichte Logik einer untervögelten Milf nähergebracht hatte.

Ja, und wir anderen vier, die verheirateten, saßen da jetzt mit dem ‚Restposten‘ - Marvin hieß er. Er schaute ein wenig gequält aus der Wäsche, ahnte er doch, dass es mit der Triebabfuhr auch am zweiten Abend nichts würde. Er sah gar nicht schlecht aus, war einfach kein Draufgänger. Als er mal zum Klo war, sagte Anett „Wollen wir dem armen Kerl nicht ein bisschen zur Hand gehen?“
„Iiiich? Ich fasse den nicht an!“ Das war typisch Tülay.
„Musst du auch gar nicht, ich dachte wir nehmen den mit und machen ihm eine kleine Show, wirklich nur ‚ne Show. Hand anlegen kann er selber.“
Ich kicherte, Susi sagte: „Deal!“ und Tülay verdrehte die Augen, sagte aber dann: „OK!“
Der Alkohol entfaltete seine Wirkung!
Als Marvin zurückkam, machten wir ihm das Angebot. Er willigte sofort ein, denn ihm war klar, dass mehr für ihn heute nicht mehr herausspringen würde.
Wir gingen zu Tülay, denn sie würde ihr Zimmer ja heute Nacht wieder für sich haben.
Im Zimmer schubste ich Marvin auf einen der Sessel: „Platz!
Artig setzte er sich hin. Wir Mädels zogen uns aus bis auf unsere Unterwäsche. Er bekam große Augen, vier noch ganz passabel erhaltene Anfang-Vierziger-Frauen in Unterwäsche verschiedener Farben und Formen zu sehen. Anett und ich warfen uns aufs Bett und deuteten eine Lesbenshow an, lecken und streicheln, aber alles oberhalb der Kleidung.
Ich war ein bisschen überrascht über Anetts Wäsche. Weißer Bikini-Slip, weißer BH, aber sehr schön mit Spitze verziert und … weitestgehend durchsichtig! Als ob sie sich für alle Fälle doch ein bisschen schicker ausgestattet hatte - die kleine Schlampe! Na, so würde Marvin schön ihren Bären durchschimmern sehen und die Brustwarzen und Vorhöfe.
Ich hatte mich nicht für irgendeinen Kerl rausgeputzt, diese Grenze zu überschreiten vor meinen Freundinnen, hätte ich mir nie gestattet. Dennoch trug ich sexy Unterwäsche. Einen roten, mit Spitze verzierten, Hüftslip und einen relativ schlichten roten BH der meine Oberweite ein bisschen pushte.
Tülay und Susi sprangen im Zimmer umher, als ob sie strippten bzw. an der Stange tanzten. Tülay hatte auch weiß an, Jazzpant und Hemdchen. Ganz niedlich, aber nichts, wenn man auf Männerfang aus ist. Aufgrund ihrer kleinen Brüstchen hatte sie gleich auf einen BH verzichtet. Susi trug einen schwarzen Büstenhalter, die Halbschalen mit weißen Streifen verziert, und nach oben wurde das Dekolleté mit ziemlich durchsichtigem Chiffon mit Blumenapplikationen abgeschlossen. Obwohl sie zierlich war, hatte sie einiges im BH und das wurde durch dieses Teil sehr gut zur Geltung gebracht. Unten rum trug sie, überhaupt nicht dazu passend, einen weißen Hüftpanty, ein bisschen eng vielleicht bzw. zu sehr nach oben gezogen, denn ihre Schamlippen und die dazwischen liegende Spalte ergaben ein sich wunderbar abzeichnendes cameltoe.
Susi rief: „Ausziehen, ausziehen!“ und Marvin machte tatsächlich seine Jeans auf und ließ sie zu Boden gleiten. Dann befreite er seinen bereits voll entwickelten Schwanz aus der Unterhose. Er zog tatsächlich vor uns vier Ladies blank.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen über den Zweck der Übung, flitzte Tülay ins Badezimmer und kam mit einem Stapel Kosmetiktücher wieder. „Hier, keine Sauerei machen!“

Dann stellte sie sich wieder zu Susi und beide rieben durch ihre Slips und BH’s imaginär ihre Körper, während Anett und ich auf dem Bett rumkullerten, uns zwischen die Beine griffen und überall streichelten. Anett fing auch an mit mir zu knutschen, und das war nicht gespielt sondern mit Zunge! Sogleich musste ich an unseren letzten Abend denken. Wurde das hier ein Vorspiel? Würden wir das wiederholen?
Marvin fing tatsächlich an, seinen Riemen zu polieren. Als Susi dann nur wenige Zentimeter vor seinem Gesicht ihren Hintern kreisen ließ und sich dann zu ihm umdrehte und ihm den vollen Blick auf ihre durch die Kleidung modellierte Möse gewährte war es schon genug  und er schoss alles in die Tücher. In seiner Fantasie hatte er uns bestimmt schon mehrfach durchgenommen seit gestern Abend, und daher reichten diese harmlosen visuellen Reize dieser ungewöhnlichen Situation für ein schnelles Endspiel. Mir ging flüchtig durch den Kopf „Was für eine Verschwendung!“ und wer weiß wer von den Mädels das auch heimlich gedacht hat.
Wir ‚schoben‘ ihn danach ziemlich schnell ab. Eigentlich waren wir ja alle ziemlich müde inzwischen.
Mit Anett gab es keine Wiederholung in dieser Nacht! Ja, das war unser ‚Mädelsabend 2017‘.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück reisten wir ab, damit unsere Männer und Kinder am Sonntag noch ein bisschen von uns hatten. Ich lag sicher nicht daneben, wenn ich annahm, dass alle die einen Partner zu Hause hatten, an diesem Sonntagabend noch für die Abfuhr der aufgestauten Geilheit gesorgt haben. Ich kann das für mich jedenfalls berichten.
Sebastian hatte große Lust und ich ließ mich nicht lange bitten!

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