Dreizehnte Geschichte … die, bei der Marvin als Notnagel dienen musste

Svenjas Tagebücher

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Dreizehnte Geschichte … die, bei der Marvin als Notnagel dienen musste

Dreizehnte Geschichte … die, bei der Marvin als Notnagel dienen musste

Svenja Ansbach

Ich raste zu Fuß zum Edeka um die Ecke, betrat um 5 Minuten vor Ladenschluss den Markt. Ein Mitarbeiter schaute mir missbilligend hinterher, egal! Ich griff mir am Obst- und Gemüsestand eine stattliche Gurke und hechtete damit zur Kasse. Als ich sie aus Band legte und sonst nichts und das ganze um exakt 18.30, schaute der Kassierer, ein junger Mann, vielleicht zwei Jahre jünger als ich, zuerst auf mich, dann auf die Gurke, dann wieder auf mich und sagte: “Wenn Sie heute Abend ausgehen möchten, ich wäre bereit.“ Dabei grinste er mich unverschämt an. Das war so peinlich, aber irgendwie auch schon egal. Von daher antwortete ich schnippisch: “Nun werden se mal nicht unverschämt junger Mann! Wenn ich ausgehen wollte, hätte ich mir Kondome gekauft.“ Und grinste frech zurück. Glücklicherweise stand niemand mehr hinter mir, der diesen Dialog hätte verfolgen können. Ich war ja schließlich bekannt in der Nachbarschaft.
Ich lief zurück, fühlte mich so glitschig zwischen den Beinen, dass ich schon Angst hatte, die Leute würden das hören, während ich an ihnen vorbeilief. Ich konnte es kaum erwarten meine Wohnung zu erreichen. Dort angekommen schmiss ich mich sofort aufs Bett und verübte Notzucht an dem unschuldigen Gemüse. Nicht einmal zum Waschen hatte es mehr gereicht (der Gurke meine ich). Ich schloss die Augen, dachte an meinen Freund, wie er in der kanadischen Einsamkeit das Panzerrohr polierte und seines sicher auch und verleibte mir dabei diesen veganen Dildo ein. Zentimeter für Zentimeter verschwand er in mir. Endlich fühlte ich mich ausgefüllt und er hatte ja auch nicht diese unnatürlich glatte Struktur der Spraydose. Ich stellte mir vor, dass es der Schwanz meines Freundes war, der sich langsam vorwärts schob. In meinem Kopfkino lag er auf mir, mich küssend und mit den Händen meine Brüste liebkosend. Ich spürte ihn genau, denn meine zweite Hand hatte ich an meinem linken Mops, den Vorhof und die Brustwarze streichelnd.

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