Duell

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Der Anblick ihres blanken hochgereckten Hinterns brachte ihn um den Verstand. Er drückte nochmal ab, sie schrie erneut. Er war jetzt wie von Sinnen, schoß wieder und wieder, rammte sein Rohr mit aller Wucht in ihren Einschußkanal, feuerte sein ganzes Magazin leer, jeder Schuß von einem Schrei begleitet. Sie fühlte, wie sein Eisen verglühte, wie sie von heißer Schmelze erfüllt wurde, spürte eine gewaltige Explosion im Unterleib, die ihre Schlinge noch einmal heftig wie nicht zuvor pulsieren ließ. Doch langsam verebbten ihre Zuckungen, sie spürte keinen Widerstand mehr, seine mächtige Kanone war zum Kleinkaliber eingedampft. Jetzt verließ auch ihn die Kraft. Mit dem letzten Schuß ließ er sich laut stöhnend auf ihren Rücken sacken, ermattet gaben ihre Beine nach, bauchlings kam sie auf dem Boden zu liegen, er bäuchlings auf ihr, naßgeschwitzt aufeinanderklebend, beide noch schwer atmend.

Nach einer Weile rollte er sich von ihr herunter, sein leergeschossener Kleinkaliber flutschte aus dem triefenden Einschußloch. Sie kuschelten sich aneinander, küßten sich intensiv. Es war fast stockdunkel. Sie konnten gerade noch ihre Gesichter erkennen.»Du kommst manchmal wirklich auf Ideen«, grinste sie. »Eine Duell-Nummer auf der Matte, mitten in der Turnhalle. Wirklich geil.«»Nur daß wir jetzt die ganze Nacht warten müssen, bis morgen früh der Hausmeister wieder aufschließt und wir uns hinausschleichen können.«»Dann werden wir die Zeit ausnutzen«, sagte sie schelmisch. »Als nächstes werde ich dich an die Sprossenwand fesseln und danach machen wir die Schaukelnummer in den Ringen.«»Ach, und dann?«, fragte er spöttisch.»Dann vielleicht noch auf dem Pferd. Und dem Barren.«»Damen- oder Herrenbarren?«»Beides.«»Sehr witzig. Ich kann nicht mehr.«»Das haben wir gleich.« Sie führte seine Hände an ihre Brüste, küßte ihn, griff nach seinem Kleinkaliber. Im Nu hatten ihre geschickten Finger seine Kanone wieder nachgeladen. »Geh schon mal zur Sprossenwand. Ich komme gleich.«Gehorsam und neugierig erregt erhob er sich. Sie verschwand in der Dunkelheit, um nach einigen Hüpfseilen zu suchen.

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