Sabrina ertappte sich dabei ihre Schenkel langsam aneinander zu reiben, als sie zufrieden feststellte, dass sich das Großraumbüro zum Abend langsam leerte. Und was noch besser war, Fabians Arbeitsstapel einfach nicht abnahm.
So vergrub sie sich in ihrer eigenen Arbeit und verabschiedete jeden Kollegen mit einem müden Lächeln und einem; „Jaja, ich mache doch gar nicht mehr lange.“
Als dann die Bürotür ein letztes Mal ins Schloss fiel, verschwand die Müdigkeit aus ihren Augen und ihr Lächeln bekam eine andere Qualität.
Langsam stand sie auf, zupfte sich Rock und Bluse zurecht, schlenderte dann langsam zur Tür, lies deren Schloss leise klicken und ging dann zielstrebig auf Fabian zu.
„Brauchst du etwas?“, sagte er bevor er zu ihr aufschaute. Doch als sein Blick zu ihr wanderte, sah man ihm an, dass auch er bei ihrem Anblick zunächst ein wenig überrascht war, nur um dann ganz schnell bestimmte Bilder im Kopf zu haben.
Sie lächelte ihn an, vielleicht ein wenig zu sehr wie die Katze die Maus, wenn man danach ging wie sein Blick wachsam wurde. „Vielleicht habe ich ja etwas für dich.“, meinte sie nur, während sie sich auf seinen Schreibtisch setzte und die Beine übereinanderschlug.
Sein darauf einsetzendes, etwas nervöses Lachen irritierte sie, noch mehr seine Worte: „Äh, entschuldige, aber das ist mir nun doch etwas zu… äh… naja… Porno?“
Kurz wollte sie auffahren, bis seine Worte zu ihr durchdrangen und sie ebenfalls anfangen musste zu lachen.
„Entschuldige, du hast ja völlig Recht.“, musste sie ihm zustimmen. Nun erleichtert über seine Reaktion, denn so ganz wohl hatte sie sich in ihrem Verhalten auch nicht gefühlt.
Andererseits musste sie ihn nur wieder lachen sehen, ihm nah sein, und, Himmelhilf, ihn riechen, um zu wissen, warum sie sich so verhielt.
So fiel es ihr nicht schwer, ihn mit eindeutigem Schlafzimmerblick anzusehen, als das gemeinsame Lachen verebbt war und zu hauchen: „Schlimm?“
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