Ich möchte doch an seinem Leben teilnehmen, aber ich möchte auch gefragt werden. Nur gefragt … auf Augenhöhe, und nicht fremdbestimmt. Ich bin doch eine erwachsene Frau. Übrigens, hat er dir schon gesagt, dass wir Frauen mit Falk nach Monaco fliegen sollen? Raus aus der Schusslinie. Er will mit Raoul hierbleiben und alles Nötige mit dem Notar klären.“
„Nein, hat er nicht! Tut mir leid Josie, so habe ich das noch gar nicht gesehen. Ich war schon immer fasziniert, von seinem Reichtum, von seinem Lifestyle. Josie, kann ich dich was fragen? Wie ist es, eine beste Freundin zu haben?“
„Es ist …, hattest du nie eine? Es ist … besonders! Zu ihr habe ich absolutes Vertrauen. Sie dürfte nachts klingeln, wenn es ihr schlecht ginge! Mit ihr teile ich meine geheimsten Geheimnisse, mit ihr kann ich über alles reden! Mit ihr würde ich Pferde stehlen.“
„Ihr klaut Pferde?“
„Nein, natürlich nicht! Das ist doch nur so eine Redensart. Aber sie ist wie meine Schwester, mein Zwilling. Ich liebe sie, verstehst du? Ich kenne sie, seit ich drei bin.“
„Wollen wir sie zusammen besuchen? Als deine Personenschützerin würde ich dich natürlich begleiten.“
„Das geht leider nicht! Der Typ, mit dem ich den Dreier hatte, hält sie sich als Nutte in einem Hinterzimmer. Sie war so blöd wie ich und hatte sich von den beiden ordentlich ficken lassen. Dann hat er ihre Abhängigkeit nach seinem langem Schwanz ausgenutzt, seitdem schafft sie zusammen mit ein paar anderen Frauen für ihn an. Es soll ihr ziemlich schlecht gehen, aber wie schlecht genau, weiß ich nicht. Ich hatte wohl ziemliches Glück, dass ich nicht in diese Spirale gelangt bin, als es mir so dreckig ging. Ich denke, das habe ich Chris zu verdanken.“
„Wollen wir sie retten?“, Shiva sah mich mit festem Blick an.
„Wie jetzt, was meinst du?“
„Deine Freundin und die anderen Frauen. Wir holen sie da raus und lassen die perversen Schweine einbuchten!“
Ein Abschnitt endet
Josie
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