Ein Abschnitt endet

Josie

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Ein Abschnitt endet

Ein Abschnitt endet

Gero Hard

„So einfach ist das bestimmt nicht! Und ich traue mir das sowieso nicht zu, sieh mich doch an.“
„Aber ich traue mir das zu, Raoul auch. Und die Cops sind eh auf unserer Seite. Ich denke, unsere Kontakte zu den Bullen sind nicht die schlechtesten.“
In ihren Augen war der feste Wille, die Frauen zu befreien, deutlich zu erkennen. Jetzt war es an mir, sie ungläubig anzusehen. Die Gedanken in meinem Kopf mischten sich mit Bildern, wie Türen eingetreten wurden, Pfefferspray, das Gesichter der Zuhälter und Aufpasser reizte, wie sie hilflos versuchten, sich die tränenden Augen zu reiben, während reihenweise Handschellen um ihre Handgelenke zuschnappten. Ich sah die dicken Augenringe der Frauen, blaue Flecke an ihren Armen und Beinen, sah das glanzlose Haar und die geschundenen Körper vor meinen Augen.
„Und du denkst, ihr schafft das? Ich wäre euch ewig dankbar!“
Ich stand von meiner Liege auf. Das Bedürfnis, sie fest an mich zu drücken, sie in meine Arme zu nehmen, war überwältigend!
Anders als vorhin sperrte sie sich nicht mehr. Ließ zu, dass ich sie auf der nackten Haut berührte. Der Bikini war
wirklich verflucht knapp ausgefallen. Den Zweck, sie etwas lockerer mit ihrem Körper umgehen zu lassen, hatte er
allerdings erfüllt.
„Wenn du das schaffst, dann …!“
„… darf ich deine Freundin sein?“, fiel sie mir ins Wort.
„Willst du das denn sein? Wir kennen uns doch erst seit heute Morgen, also noch nicht besonders gut, oder?“
„Ich denke, das würde uns bestimmt helfen, wenn wir gemeinsam auf Falk aufpassen sollen, findest du nicht?“, lachte sie.
Dann war sie es, die ihre Arme noch fester um meinem Oberkörper zusammenzog.

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Gedichte auf den Leib geschrieben