Ein afrikanischer Albtraum – Teil 1

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Ein afrikanischer Albtraum – Teil 1

Ein afrikanischer Albtraum – Teil 1

Eros Demenos

" Mr. Singhs Ton blieb streng und ungerührt. „Nun gut. Ich sehe ihre Notlage und mache eine Ausnahme. Sie können heute Nacht im Studio unserer Hausherrin schlafen. Aber dazu müssen sie dieses Anmeldeformular, einen formellen Mitgliedsantrag und eine Nutzungserklärung unterschreiben, denn das sind sehr private Räume." In ihrer Verzweiflung war Jocelyn zu allem bereit, sie würde auch einen Pakt mit dem Teufel eingehen, wenn sie nur nicht zurück in die Wildnis musste. Sie diktierte dem Manager ihre persönlichen Daten, aber ihre Kreditkartennummern kannte sie natürlich nicht auswendig. Schließlich reichte er ihr einen Stapel Papiere, auf denen sie an verschiedenen Stellen ihre Unterschrift hinterlassen musste.
„Unser Hausmädchen wird sie nach oben bringen“, Mr.Singh klang jetzt schon milder, dann rief er laut „Rebecca!“. Das unverkennbare Klappern hoher Absätze näherte sich aus dem Hintergrund der Lobby, dann trat eine junge Frau aus dem Dunkel. „Hi, ich bin Rebecca, aber die meisten nennen mich einfach Bec“. Jocelyn schluckte und staunte. Eine hellhäutige junge Frau mit rabenschwarzen Haaren in einem knappen Dienstmädchen-Outfit stand freundlich lächelnd vor ihr. Das Mädchen hatte ein ausgesprochen hübsches, offenes Gesicht, aber trotzdem irritierte etwas an ihrer Erscheinung. Für eine normale Bedienstete war sie zu auffällig geschminkt, das MakeUp hatte, ebenso wie die Frisur etwas von Punk-Look. Sie folgte dem Mädchen die Treppe hinauf. Drei Stufen hinter ihrer Begleiterin bleibend, blickte sie auf endlos lange Beine und zwei feste Arschbacken unter einem kurzen Rock.
„Sie sind das Hausmädchen?“ Jocelyn zögerte „ ... ich meine ... wie kommen Sie ...?“ Sie brachte den Satz nicht zu Ende, Bec wartete auch gar nicht mit ihrer Antwort: ”Haus-Sklavin trifft es wohl besser”, kicherte sie. ”Ich bin nach einem Modeljob hier hängen geblieben. Ursprünglich stamme ich aus Down Under. Und bei mir musst Du nicht so förmlich sein, nur der Herrin gegenüber solltest Du besser Respekt zeigen!" Jocelyn schluckte, sie war es nicht gewohnt, vom Personal so distanzlos behandelt zu werden. Und was sollte das Gerede von „Herrin“ und „Respekt zeigen?“ Aber sie blieb lieber still, in ihrem Outfit wirkte sie ja selbst nicht gerade respekteinflößend und sie wollte ihr sicheres Nachtquartier nicht riskieren.
Das Obergeschoss war zweigeteilt. Auf der einen Seite befand sich der Gästeflügel mit einer langen Zimmerflucht, auf der anderen Seite ein halb offener Salon und daran anschließend mehrere große Flügeltüren. Bec öffnete eine davon: „Hier wirst Du heute schlafen, aber erst mal bekommst Du ein Bad.“ Jocelyn konnte nur einen kurzen Blick in den großen Raum werfen, als Bec schon eine weitere Tür zu einer begehbaren Garderobe geöffnet hatte. „Zieh die dreckigen Sachen aus und hüpf' in die Wanne, die Mädchen haben schon das Badewasser eingelassen. Ich bringe Dir etwas anderes zum Anziehen“. Tatsächlich grenzte ein geräumiges und sehr stilvoll eingerichtetes Badezimmer an den Umkleideraum und dort warteten schon zwei junge Asiatinnen auf sie. Ohne Zögern gingen die zwei auf sie zu, streiften ihr die wenigen verbliebenen Kleidungsstücke vom Leib und führten sie mit sanftem Druck zur Wanne.

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