Ein afrikanischer Albtraum – Teil 2

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Ein afrikanischer Albtraum – Teil 2

Ein afrikanischer Albtraum – Teil 2

Eros Demenos

Die New Yorker Managerin Jocelyn hatte nach einem Unfall im afrikanischen Busch, halbnackt und verdreckt, in einem einsamen Landsitz Zuflucht gefunden. Nachts, im Studio der Hausherrin, hatte sie deren Sammlung erotischer Spielzeuge entdeckt und damit einen der stärksten Orgasmen ihres Lebens erlebt.

Der Raum lag im Halbdunkel, in bequemen Polstersesseln saßen einige der Gäste, die sie gestern schon beim Abendessen gesehen hatte und blickten auf eine große Leinwand. Niemand schien sie zu beachten. Jocelyn folgte den Blicken der Sitzenden und war baff.

Hier lief gerade ein ausgesprochen erotisches Video: Man sah ein Paar mitten im Liebesakt! In Großaufnahme drang ein mächtiger Penis in einen gertenschlanken Frauenkörper ein. Offensichtlich schien die Szene Anklang bei den Gästen zu finden, sie wurde mit allerhand zustimmenden Lauten begleitet. Einige der im Clubraum sitzenden Paare waren sichtlich davon animiert, und begannen, sich gegenseitig zu liebkosen, während das Paar auf dem Schirm einem fulminanten Höhepunkt entgegen arbeitete. Hier wurde sicher kein normaler Spielfilm gezeigt, denn in der nächsten Einstellung war ein Frauenpaar zu sehen, das sich in perfekter 69-er Stellung gegenseitig oral verwöhnte. Ein ziemlich ungewöhnliches Genre auf einem Kontinent, auf dem gleichgeschlechtliche Beziehungen in vielen Gesellschaften verpönt waren. Jocelyns Überraschung wurde nicht kleiner, als sie die Darstellerinnen erkannte: es waren die beiden asiatischen Mädchen, die sie gestern gebadet hatten. Die zwei Akteurinnen probierten noch ein paar andere Stellungen aus, hatten sichtliches Vergnügen aneinander und niemand im Raum schien sich daran zu stören.

Alle Aufnahmen waren bemerkenswert ästhetisch, nicht nur wegen der schönen Darstellerinnen, sondern auch wegen der dezenten Ausleuchtung und Kameraführung. Sie wirkten jedenfalls nicht wie billige Allerwelts-Pornos. Die nächste Szene begann mit der Aufnahme einer Vulva, die von zarten Frauenhänden gestreichelt wurde. Die Perspektive wechselte und zeigte eine die Seitenansicht einer schlanken, hellhäutigen Frau in einem großen Bett dabei, wie sie sich selbst verwöhnte. Die nächste Kameraeinstellung zeigte den Körper von oben. Jetzt führte die Akteurin ganz langsam einen Vibrator zwischen ihre Schenkel. Der nächste Schnitt zeigte zum ersten Mal auch das Gesicht der Darstellerin in Großaufnahme. Sie stöhnte laut in einem heftigen Orgasmus. Jocelyn wurde übel. Sie erkannte sich selbst!

Wie gelähmt starrte sie weiter auf die Leinwand, wo sich ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigten. Der nächste Videoclip dokumentierte ihre Begegnung mit dem griechischen Satyr aus allen Perspektiven. Aus nächster Nähe konnten die Zuschauer das Eindringen des mächtigen Phallus zwischen ihre Labien mitverfolgen und die ekstatischen Zuckungen ihres schweiß überströmten Körpers bei ihrem wilden Ritt zu einem erneuten überwältigenden Höhepunkt. Sie sah wie gebannt sich selbst dabei zu, wie sie vollkommen erschöpft auf ihrem ungerührten Bezwinger zusammenbrach und kam erst wieder zu sich, als am Ende des Clips plötzlich gedämpftes Licht im Clubraum anging und Applaus aufbrandete. Mit einem Mal waren alle Augen auf sie gerichtet. Natürlich hatten die Gäste sie inzwischen erkannt und aus den zu ihr gewendeten Gesichtern konnte sie unschwer lesen, was die Männer, aber auch einige Frauen unter den Anwesenden, jetzt gerne mit ihr tun würden. So musste sich ein Kaninchen beim Anblick von angreifenden Schlangen fühlen!

 

Fortsetzung folgt.

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