Ein afrikanischer Albtraum – Teil 3

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Ein afrikanischer Albtraum – Teil 3

Ein afrikanischer Albtraum – Teil 3

Eros Demenos

Was bisher geschah: Die New Yorker Managerin Jocelyn hatte, nach einem Unfall im Busch halbnackt und verdreckt, in einem einsamen afrikanischen Landsitz Zuflucht gefunden. Man hatte ihr das Studio der Hausherrin überlassen und dort war sie über Nacht, ohne es zu ahnen, Hauptdarstellerin eines Masturbations-Pornos geworden, der eben vor den versammelten Gästen im Clubraum des Hauses über die Leinwand geflimmert war. Nun waren alle Augen auf sie gerichtet.

Von da aus also, hatte man den intimen Blick auf ihre Möse eingefangen. Natürlich waren auch die Augen der Skulptur in der Lage, Bilder aufzunehmen. Dieser Raum trug den Namen „Studio“ definitiv zu Recht!  
Ihre Gedanken rasten wie wild, in welche Art von Falle war sie hier getappt? Wenn jemand zuhause diese Videos zu Gesicht bekäme, wäre ihr Leben ruiniert. Die eben noch erfolgreiche Managerin als Pornosternchen! Sie wäre gleichermaßen dem Spott, wie der Verachtung durch die New Yorker Society ausgesetzt. Sie sah das Ende ihrer Karriere schon vor sich. Danach konnte sie bestenfalls noch als Pole-Dancerin ihren Unterhalt bestreiten. Schließlich traf sie die Erkenntnis wie ein Blitz: Gestern Abend hatte der Concierge doch von einem großflächigen Stromausfall gesprochen. Ohne Elektrizität aber wären diese Aufnahmen gar nicht möglich gewesen. Hatte er sie belogen, war das alles ein abgekartetes Spiel? Oder waren womöglich die Netzverbindungen über Nacht wieder aktiv geworden? Dann konnten diese Filme jetzt auch ins Internet gelangen! Das musste sie unbedingt verhindern! Sie sprang erschrocken auf und rannte wieder hinunter in die Lobby.
„Wie können Sie es wagen!“ brüllte sie mit ungebremstem Zorn quer durch die Halle zu dem Tisch, an dem der Concierge, Mr. Singh, gerade einige Papiere durchsah.“ Ich verlange, dass Sie sofort alle Aufnahmen von mir löschen, sonst werde ich die teuersten Anwälte der Vereinigten Staaten auf sie hetzen!“ Mittlerweile stand sie, am ganzen Körper vor Ärger zitternd, direkt vor dem Angesprochenen. Der unterbrach seine Lektüre mit provozierender Ruhe erst nach einer kleinen Verzögerung. Dann hob er betont langsam seinen Kopf, sah ihr direkt in die Augen und begann, völlig ungerührt, mit scharfer Stimme zu sprechen: „Sie mäßigen besser ihren Ton Ma'am! Wir haben Ihnen gestern in höchster Not Unterschlupf gewährt. Sie sollten dafür dankbar sein! Die Bedingungen dazu kannten Sie.

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