Ein afrikanischer Albtraum – Teil 3

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Ein afrikanischer Albtraum – Teil 3

Ein afrikanischer Albtraum – Teil 3

Eros Demenos

Was bisher geschah: Die New Yorker Managerin Jocelyn hatte, nach einem Unfall im Busch halbnackt und verdreckt, in einem einsamen afrikanischen Landsitz Zuflucht gefunden. Man hatte ihr das Studio der Hausherrin überlassen und dort war sie über Nacht, ohne es zu ahnen, Hauptdarstellerin eines Masturbations-Pornos geworden, der eben vor den versammelten Gästen im Clubraum des Hauses über die Leinwand geflimmert war. Nun waren alle Augen auf sie gerichtet.

Deswegen haben wir unseren eigenen Generator, aber der versorgt nur die wichtigsten Räume mit Strom. Abgesehen davon lieben viele unserer Gäste das Kerzenlicht und die Fackeln.“
Im gleichen Moment leuchtete ein rotes Lämpchen über Becs Zimmertür auf. Sofort begann das Hausmädchen hektisch, seine Kleidung wieder in Ordnung zu bringen. „Ich muss Dich allein lassen. Die Herrin verlangt nach mir. Bleib besser in meinem Zimmer und ruhe Dich aus, bis ich zurück bin. Das kann aber eine Weile dauern“, verabschiedete sie sich.
Die Stille nach Becs plötzlichem Abgang erlaubte Jocelyn, ihre Gedanken ein wenig zu ordnen. Wenn sie den Worten der jungen Frau glauben konnte, dann hatte sie zumindest etwas Zeit gewonnen, was die kompromittierenden Video-Clips anging. Ohne Internet-Verbindung konnte niemand die Filme online stellen. Aber sie musste unbedingt mit der mysteriösen Chefin dieses Hauses reden! Wenn Rebecca nicht helfen konnte, würde sie die Sache selbst angehen. Was für ein Mensch war dieses Mädchen eigentlich, konnte man ihr vertrauen? Sie sah sich im Zimmer um. Eine Dienstbotenkammer war das hier jedenfalls nicht. Eher schon ein kleines Appartement. Sogar ein privates Bad verbarg sich in einer Nische des Raumes. Das Mobiliar bestand aus einem französischen Bett mit schwerem, dunklem Holzrahmen, der an jeder Ecke von einem eisernen Ring geziert wurde und einem Schrank aus dem gleichen dunklen Holz. Gegenüber der Wand mit den Fotos fand sich ein schmaler Schminktisch mit dem dazu gehörenden Spiegel. Jocelyn betrachtete die Bilder an der Wand und war ziemlich beeindruckt. In diesem Punkt hatte Rebecca jedenfalls nicht übertrieben. Sie war ein hinreißendes Fotomodel. Die Prints stammten definitiv aus der Hand von Profifotografen. Einige zeigten das Mädchen in eleganten Kleidern, andere in sehr erotischen Dessous und wieder andere präsentierten den schönen Körper vollständig nackt. Besonders faszinierend an diesen Aufnahmen war der Augenausdruck des Models, Bec schaute sehr selbstbewusst in die Kamera, sie wusste genau um ihre Wirkung auf die Betrachter dieser Fotos.

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