Ein afrikanischer Albtraum – Teil 3

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Ein afrikanischer Albtraum – Teil 3

Ein afrikanischer Albtraum – Teil 3

Eros Demenos

Was bisher geschah: Die New Yorker Managerin Jocelyn hatte, nach einem Unfall im Busch halbnackt und verdreckt, in einem einsamen afrikanischen Landsitz Zuflucht gefunden. Man hatte ihr das Studio der Hausherrin überlassen und dort war sie über Nacht, ohne es zu ahnen, Hauptdarstellerin eines Masturbations-Pornos geworden, der eben vor den versammelten Gästen im Clubraum des Hauses über die Leinwand geflimmert war. Nun waren alle Augen auf sie gerichtet.

Rebecca hörte aufmerksam zu, unterbrach nur mit einigen Zwischenfragen und blieb dann einen Moment still, bevor sie antwortete: „Oh shit, eine richtige Managerin bist Du also. Und Du hast tatsächlich keine Ahnung, wo Du hier gelandet bist? Das klingt ehrlich gar nicht gut!“ Mit wenigen Worten deutete das Hausmädchen an, dass die Hausherrin hier einen ziemlich speziellen Privatclub führte, in dem sich sehr mächtige Geschäftsleute und hohe Beamte auf exklusive und gelegentlich auch extreme Weise vergnügten. Unter den elegant gekleideten Gästen befänden sich aber auch viele Callgirls und -boys der Luxusklasse. Oftmals sei es gar nicht leicht, zu erkennen, wer welche Rolle einnahm. Aber mehr könne sie, auch aus Rücksicht auf ihre schmerzende Rückseite, auf keinen Fall verraten. Sie schloss mit den Worten: „Ich werde versuchen, mit unserer Herrin zu sprechen. Aber ich weiß nicht, ob ich Dir tatsächlich helfen kann.“
Jocelyn war schockiert, obwohl sie schon seit ihrem Erlebnis mit den Videos im Clubraum etwas Ähnliches vermutet hatte. Einer Sache aber wollte sie unbedingt auf den Grund gehen. Sie musste wissen, was es mit dem Stromausfall auf sich hatte. War das tatsächlich nur ein mieser Trick gewesen, um sie hereinzulegen? Zumindest in diesem Punkt konnte Bec sie ein wenig beruhigen: „Nein, das ist hier völlig normal. Bei schweren Unwettern brechen die Stromnetze oft zusammen. Und es kann Tage dauern, bis Telefone und Internet wieder funktionieren, weil auch die Straßen noch länger unpassierbar sind. Im Moment sind wir tatsächlich vom Rest des Landes abgeschnitten.

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