Ein angenehmer Irrtum.

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Ein angenehmer Irrtum.

Ein angenehmer Irrtum.

Emil Lorenz

Der weiße Bikini hatte die Terrasse erreicht und bot ihm mit einer Geste an, Platz zu nehmen, während er selbst sich vor ein fast volles Sektglas setzte und ihn anlächelte. Alex setzte sich und versuchte zu ergründen, was sie da wohl trank. Sybille bemerkte den Blick.
„Oh, entschuldige bitte, wie unhöflich von mir.“ Sie schüttelte gezielt übertrieben den Kopf über ihre eigene Unzulänglichkeit.
„Möchtest du auch etwas zu trinken?“
„Sehr gerne“, antwortete Alex, „ich würde auch solch einen Kräutertee nehmen.“ Er nickte in Richtung des Hugo, in dem Minze und Limettenstückchen zwischen drei Eiswürfeln ein entspannendes Bad nahmen. Sybille lächelte.
„Da muss ich nachsehen, ob noch etwas übrig ist.“
Sie stand auf und verschwand im Haus. Auf dem Weg zur Küche, schnappte sie sich aus ihrer Tasche auf der Couch ihr Handy. Sie tippte in Sekundenschnelle etwas ein und steckte es zurück in die Tasche. Dann setzte sie ihren Weg in die Küche fort. Sie stellte für Alex ein Hugo-ähnliches Ensemble zusammen, zupfte nochmals kurz an ihrem Bikini und war drei Minuten später wieder auf der Terrasse.
„So“, nahm Sybille das Gespräch wieder auf, „wo waren wir stehen geblieben?“ Sie beugte sich nach vorn, gewährte Alex einen tiefen Einblick, nahm ihr Glas und prostete ihm zu. Er erwiderte, nahm einen Schluck und stellte sein Glas wieder auf den Tisch. Dabei sah er sie mit einem unwiderstehlichen Lausbubenblick an.
„Ja, was war stehen geblieben?“
Sybille musste bei seinen Worten grinsen. Es war längst ausgemacht, sie würden an diesem Abend noch vögeln. Es war nur die Frage, wie lange sie spielen wollten. Sybille wollte noch ein wenig, sie erwartete noch jemanden.
„Wenn ich ehrlich bin“, redete Alex weiter, „hat sich mein ursprüngliches Anliegen in der letzten Viertelstunde etwas nach hinten verschoben.

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