Peter hatte eine Ehefrau. Zunächst nichts Ungewöhnliches. Diese Frau, Sybille, hatte eine Schwester, Laya. Auch noch alles übersichtlich. Sybille, inzwischen 32, und Laya, die in einigen Monaten den Klub der Twens verlassen würde, hatten einen Vater, grundsätzlich nicht wirklich überraschend. Dieser, welcher ursprünglich aus Indien stammte, Ingenieur von Beruf war, und zusammen mit einer Deutschen zwei Töchter zeugte, nämlich besagte Sybille und Laya. Auch so etwas soll vorkommen. Jetzt wird es etwas komplizierter. Laya hatte zudem eine Freundin, Nalina. Die kannte sie von Besuchen in Indien, über die Verwandtschaft ihres Vaters. Eines Tages kam Nalina nach Deutschland, studierte und blieb dann hier. Verheiratet mit ihrem Job, glücklich und zufrieden. Hier könnte die Geschichte schon zu Ende sein, kurz und knackig. Laya war aber eines Tages der Meinung, Nalina könnte mal so langsam, mit fast 29 Lenzen auf dem Buckel, den Hafen der Ehe ansteuern. So ganz konnte sie ihre indischen Wurzeln nicht abschütteln. Frauen sollten eines Tages heiraten und zumindest 1 Kind haben, so ihre Lebensphilosophie. Problem war dabei, Nalina hatte eigentlich keinen Bock auf eine dauerhafte Beziehungskiste. Laya war aber der Meinung, wenn Nalina erst einmal auf den Geschmack kommen würde, wäre der erste Schritt getan. Dazu bräuchte sie aber einen Mann, der sich ein wenig intensiver mit Nalina beschäftigen konnte und auch wollte. Vielleicht sollte erwähnt werden, dass Nalina nicht gerade das Schönheitsideal von Männerträumen verkörperte. Sie hatte zwar ein ausgesprochen hübsches Gesicht, aber beim Rest hatte sich der Schöpfer dann nicht mehr so viel Mühe gegeben. Über fünf Ecken, jetzt kommt Peter wieder ins Spiel, kannte Laya einen Typen namens Aleksi Nouruonen, kurz Alex genannt.
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