“, nuschelte sie kauend und ließ langsam die Kaffeetasse sinken.
Wortlos reichte ich ihr Bild und Brief, denn zu Gina wollte ich nichts sagen.
Lea las und verschluckte sich fast an einem zweiten Bissen. Sie las es zweimal, sah sich das Bild an und dann mich.
„Das hatte ich nicht erwartet und ihr wohl auch nicht“, meinte sie mit einem Kopfnicken in Richtung Bad.
„Sie schon, deswegen hatte sie mich ja hingeschickt.“
„Uuups, jetzt verstehe ich einiges besser, aber warum ist sie jetzt dort verschwunden?“
Ich erklärte es ihr und Lea nahm noch einen Schluck Kaffee, stand auf und sagte:
„Eigentlich wollte ich fragen, ob wir heute Abend kommen können um wieder Mal … Aber ich denke, ihr habt heute anderes zu tun und verschwinde schnell wieder. Ich will aber alles darüber wissen, und wenn es geil ist, will ich es auch.“
Bevor ich etwas antworten konnte, war sie zur Tür hinaus.
Nach dem Zuschlagen der Wohnungstür, hielt es mich nicht mehr lange am Frühstückstisch. Ich ging auf den Balkon, ließ mich von der Morgensonne bescheinen und hing meinen Gedanken nach.
Einige Zeit später griff ich in die abgedeckte Schatulle am Fenster und holte Ginas Zigarettenschachtel und das Feuerzeug heraus.
Ab und zu genehmigte sie sich eine auf dem Balkon, was aber seit einiger Zeit nachließ. Ich hatte schon vor Jahren mit dem Rauchen aufgehört, aber das mit dem Kind und Ginas Reaktion auf das Abschiedsgeschenk, wühlte mich sehr auf. Gedankenverloren drehte ich eine Zigarette in der Hand und war fast soweit sie mir anzustecken, als die Tür aufging und Gina heraussah.
„Unterstehe dich wieder anzufangen, jetzt wo ich fast so weit bin aufzuhören!“, fauchte sie und setzte noch hinzu: „Leg das Zeug weg, und komm rein.“
Unter einem tiefen Atemzug tat ich, was sie wünschte, und folgte ihr in die Küche. Sie hatte sich wieder an den Tisch gesetzt und frischen Kaffee eingegossen. Nachdenklich sah sie mich an und sagte:
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