Du ziehst meine an und ich deine. Wenn ich etwas von dir an mir trage, während ich im Seminar sitze, törnt mich das unglaublich an und hilft mir noch besser, das alles zu überstehen. Der Gedanke alleine, dass du das getragen hast… Was hältst du davon?“
Nina war von Glorias Vorschlag nicht gerade angetan. Sie war sehr auf Hygiene bedacht, und die getragene Strumpfhose einer anderen Frau – selbst die von Gloria – anzuziehen, behagte ihr gar nicht. Zudem war sie über die offensichtlich fetischistischen Neigungen ihrer Geliebten doch sehr befremdet. Aber da Gloria so wunderbar liebenswert lächelte, als sie ihren Vorschlag machte, konnte Nina ihr diesen Wunsch trotz aller Bedenken schließlich doch nicht ausschlagen, und sie willigte ohne viel Begeisterung ein.
Gesagt, getan. Gloria nahm eine kurze Dusche und kam mit ihrer Strumpfhose in der Hand aus dem Bad. Nina zog ihre Strumpfhose aus, Gloria schlüpfte mit Wonne und strahlendem Gesichtsausdruck hinein, während Nina zögernd Glorias Strumpfhose anzog. Die bemerkte wiederum, wie schwer sich Nina damit tat, und meinte: „Wenn das nichts für dich ist: Ich will dich zu nichts zwingen. Natürlich darfst du sie wieder ausziehen. Du kannst ja dafür eine gewaschene aus meinem Kleiderschrank anziehen, wenn du möchtest.“
„Mal sehen“, antwortete Nina skeptisch. „Vielleicht gewöhne ich mich ja tatsächlich an so etwas.“
Während Gloria sich unter Austausch weiterer Zärtlichkeiten von ihr verabschiedete und zum Seminar fuhr, schlüpfte Nina wieder ins Bett. Zunächst einmal würde sie sich ausschlafen, danach dann sicherlich sogleich Glorias Strumpfhose wieder ausziehen. Da war sie sich ganz sicher.
Pünktlich um acht Uhr startete das Seminar. Das Thema war für Gloria nichts Neues, aber es bestand mehr oder weniger Teilnahmepflicht, und ihr Chef hätte sie sicherlich schief angesehen, hätte sie abgesagt.
Ein Entspannungsbad und seine Folgen
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Ein Entspannungsbad und seine Folgen
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