Ein Floßfahrt, die ist lustig, eine …

Völlig losgelöst – Teil 1

65 7-12 Minuten 3 Kommentare
Ein Floßfahrt, die ist lustig, eine …

Ein Floßfahrt, die ist lustig, eine …

Jo Diarist

Die erste Flasche Sekt wurde entkorkt und der Kapitän ließ den Außenbord-Motor an.
Gemächlich legte das Floß ab und um das Geräusch zu übertönen, drehten die Frauen die Boxen, die an einem Smartphone hingen, etwas lauter. Die jungen Damen prosteten sich zu und verfielen in ein allgemeines Geplauder.
Die ersten Lieder wurden lautstark mitgesungen. Die ersten lustigen Anekdoten aus ihrem Leben preisgegeben.
Eine Stunde später steuern sie auf die große Liegewiese zu, die auch gut besucht ist. Der Gedanke sich auch mit einem Bad zu erfrischen, wird in der alkoholschwangeren Stimmung aufgegriffen und schnell steht fest, keine hat Badesachen dabei.
„Wir gehen in Unterwäsche rein“, legte Ricarda, kurz Rice genannt, fest.
Ohne die Zustimmung der anderen abzuwarten, entledigte sie sich ihrer Kleidung, geht am Geländer entlang zu der Stelle, die dafür gedacht ist und öffnete die Sicherheitskette. Die Einstiegsstufen nutzt sie nicht, sondern springt ohne Zögern ins kühle Nass.
Keine der anderen Frauen will jetzt zurückstehen und ein Kleidungsstück nach dem anderen fällt. Am zögerlichsten bei Babsi und Ute, doch auch die beiden steigen schließlich in Hipster und BH ins Wasser.
Den Käpt´n, der mit offenem Mund dem Treiben folgt, haben alle vergessen oder ausgeblendet.
Jürgen stellt den Motor ab und folgt gebannt dem Treiben.
`Was für ein heißer Anblick´, denkt er, als er die halbnackten Frauen sieht.
Teresa und Steffi haben knappe Strings und spitzenbesetzte BHs an. Beate und Petra bestickte Dessous. Am wenigsten offenherzig wirkt Babsi, mit ihrem Hipster, während Norma zeigt, dass auch dieses Kleidungsstück ein Hingucker sein kann.
Lachend, kreischend, sich gegenseitig bespritzend, tollen die Frauen im Wasser.
Die Ausgelassenheit zeigt, wie sehr sie dem Sekt und Wein schon zugesprochen haben. Jürgen löst vorsichtshalber schon mal die Verschnürung des Rettungsringes, weil er befürchtet, die eine oder andere könnte aufgrund des Schwipses in Not geraten, doch zum Glück geschieht nichts dergleichen.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 10202

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Auf dem Wasser

schreibt WichtelWuppdich

Der Jo, der Diarist, sein Blick im Ava ein wenig grimmig ist. Warum das weiß ich nicht zu sagen. Seine Geschichten lesen, ich werd es wagen. Eine Floßfahrt die lustig, eine Floßfahrt die ist fein. Acht geile Weiber und ein Mann allein. Acht Blasemäulchen mitten auf dem See, ein Blaskonzert das treibt seinen Schwengel in die Höh. Und die Braut, die sich traut, schluckt den Saft der sich bei ihm so lang hat aufgestaut. Und eine von den Damen wollt gern den Käptn für sich alleine haben. Und bekommen hat sie ihn auch, weil sie nicht verhütet, hat der Käptn abgespritzt nicht in sondern auf ihren Bauch.

Anamur: man(n) sicher, der Jürgen ist auf jeden Fall sehr angetan.. :-)

schreibt Jo_Diarist

Die Reise, hmm, erst einmal schippert der Käpt´n über den Stausee und genießt, die Gesellschaft. Später dann ... tja, es kommen noch ein paar Teile der Geschichte, lass dich überraschen. ;-)

Da wäre man(n) doch gerne der Skipper

schreibt Anamur

Schöne Geschichte mit viel Entwicklungspotential. Wohin geht die Reise noch?

Gedichte auf den Leib geschrieben