Ein Floßfahrt, die ist lustig, eine …

Völlig losgelöst – Teil 1

65 7-12 Minuten 3 Kommentare
Ein Floßfahrt, die ist lustig, eine …

Ein Floßfahrt, die ist lustig, eine …

Jo Diarist


Jürgen muss mehrfach schlucken. Auch wenn der Verstand sagt – guck weg – die Augen gehorchen ihm nicht mehr. Sein schon lange Zeit nur Handbetrieb gewohnter Prügel, will die Hose sprengen, was Rice wohl bemerkt.
Sie bittet die Frauen um Ruhe und steckt mit ihnen die Köpfe zusammen.
„Hört zu, wir haben den armen Käpt´n mehr als genug gequält. Wollen wir ihm nicht ein wenig Entspannung gewähren?“, raunt sie für Jürgen unhörbar.
Einige sind versucht aufzublicken.
„Nicht!“, zischt Rice, um es zu verhindern und als sie die Aufmerksamkeit der anderen wieder hat, fragt sie flüsternd in die Runde. „Geblasen habt ihr ja alle schon, denke ich?“
Ein allgemeines Nicken ist die Antwort, wobei Rice aber das Zögerliche von Norma bemerkt.
„Stimmt das wirklich?“, fragt sie Norma.
„Ja, aber ich mach’s nicht gerne“, gesteht die Braut.
„Dann wird es Zeit, dass du es lernst. Dein Zukünftiger hat es verdient. Du übernimmst das Finale“, legt Norma fest.
„Waaas? Nein, das geht zu weit, ich will das Zeug nicht im Mund!“, entrüstet sich Norma fast ein wenig zu laut.
„Und ob du das machst!“, zischt Rice. „Ich habe dir schon lange versprochen, dass ich noch was Besonderes mit dir vorhabe. Es war zwar was anderes, was ich mir für deinen Junggesellinnenabschied ausgedacht hatte, aber das hast du mir mit der braven Babsi durchkreuzt. Es sollte ein Abend mit zwei Strippern werden, die dich zu einem letzten Fremdfick bringen. Das hier ist die perfekte Gelegenheit, dir noch ein Abenteuer zu gönnen.
Ich schwör ihn jetzt aufs Schweigen ein und mach den Anfang.“
Rice steht auf und setzt noch leise, mit stechendem Blick hinzu:
„Ich hoffe doch, dass keine von euch kneift.“
Jürgen sieht nur die großen etwas hängenden Brüste, die auf ihn zu schweben. In Gedanken greift er nach den erigierten Spießerchen, die nur danach zu schreien scheinen, da hat ihn Rice auch schon erreicht.
„Kannst du schweigen?

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Auf dem Wasser

schreibt WichtelWuppdich

Der Jo, der Diarist, sein Blick im Ava ein wenig grimmig ist. Warum das weiß ich nicht zu sagen. Seine Geschichten lesen, ich werd es wagen. Eine Floßfahrt die lustig, eine Floßfahrt die ist fein. Acht geile Weiber und ein Mann allein. Acht Blasemäulchen mitten auf dem See, ein Blaskonzert das treibt seinen Schwengel in die Höh. Und die Braut, die sich traut, schluckt den Saft der sich bei ihm so lang hat aufgestaut. Und eine von den Damen wollt gern den Käptn für sich alleine haben. Und bekommen hat sie ihn auch, weil sie nicht verhütet, hat der Käptn abgespritzt nicht in sondern auf ihren Bauch.

Anamur: man(n) sicher, der Jürgen ist auf jeden Fall sehr angetan.. :-)

schreibt Jo_Diarist

Die Reise, hmm, erst einmal schippert der Käpt´n über den Stausee und genießt, die Gesellschaft. Später dann ... tja, es kommen noch ein paar Teile der Geschichte, lass dich überraschen. ;-)

Da wäre man(n) doch gerne der Skipper

schreibt Anamur

Schöne Geschichte mit viel Entwicklungspotential. Wohin geht die Reise noch?

Gedichte auf den Leib geschrieben