Ein flottes Töchterchen

Auf dem Reiterhof - Teil 1

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Ein flottes Töchterchen

Ein flottes Töchterchen

Alnonymus

„Geiles Miststück“, bringt er gerade noch hervor. Noch einige Male ein „schneller, … fester“, dann kommt es ihr mit einem langgezogenen Lustschrei, der sogar noch Yanniks lautes „jaaaaaaaaa“ übertönt. Scheinbar ist er fast gleichzeitig mit ihr abgegangen, und das nicht weniger heftig. So wie sie ihn angeheizt hat, wundert es mich, dass er so lange durchgehalten hat. Respekt. Langsam kehrt oben Ruhe ein, und es wird Zeit, meinen Horchposten zu verlassen, bevor ich noch entdeckt werde, denn ich weiß nicht, ob sie gleich herunterkommen, oder noch eine zweite Runde miteinander vögeln werden.

Doch so leicht soll Katharina mir nicht davonkommen. Nach kurzer Überlegung ziehe ich mich in eine unbeleuchtete Nische zurück, wo sich zumindest der Aufstand in meiner Hose erst einmal legt. Nicht lange, und ich höre Schritte und leise Stimmen. Entschlossen trete ich in den spärlich beleuchteten Gang, woraufhin Katharina und Yannis so abrupt stehenbleiben, als ob sie gegen eine unsichtbare Wand gelaufen wären.
„Ach, ihr seid das.“ Ich versuche meiner Stimme einen beiläufigen Klang zu geben: „Ich hab’ Licht gesehen und Geräusche gehört, da wollte ich nachsehen, was los ist.“
„Sind wirklich nur wir“, antwortet Katharina reflexartig, und man merkt ihr die Erleichterung an, „wir haben nur noch mal nach meinen Fohlen gesehen.“ Ihr Gesichtsausdruck ist geradezu unschuldig, doch ihr wird nicht bewusst, dass etwas nicht passen kann, denn die Boxen mit den Stuten und Fohlen liegen genau auf der anderen Seite der Stellungen.
„Ach so, Fohlen nennt man das jetzt also“, kann ich mir ein breites Grinsen nicht mehr verkneifen, „zu meiner Zeit haben wir noch Pussy dazu gesagt.“
„Aber Tom, was denkst du von mir?“, schafft Katharina es sogar, eine gewisse Empörung in ihre Stimme zu legen, während Yannik etwas überfordert zu sein scheint.

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