“ Als wir den Fahrstuhl betreten, drücke ich den Knopf für die vierte Etage. „Also, mir gefallen die beiden“, grinse ich. „Hey, das vorhin war ein Scherz, als sie meinten, du dürftest gerne mal an ihre Zimmertüren klopfen“, schüttelt Rosi den Kopf. „Logisch“, nicke ich, „außerdem, wer eine so wunderbare Frau wie dich kennt, hat doch keinen Blick mehr für andere Frauen.“ „Und dir glaub’ ich das sogar“, seufzt sie. Bevor ich sie küssen kann, öffnen sich die Türen. „Was die beiden wohl gerade denken?“, sinniere ich leise. „Na, bestimmt nichts, was jugendfrei ist“, seufzt Rosemarie, „dabei wollen wir doch nur den Sonnenuntergang beobachten.“
Als wir mein Zimmer erreichen, gehen wir gleich durch zum Balkon. „Wow, eine tolle Aussicht aufs Meer hast du von hier“, stellt sie anerkennend fest, als wir unsere Gläser abgestellt haben. „Ja, ich hab’ echt Glück gehabt“, bestätige ich, „aber bis zum Sonnenuntergang wird's noch ein wenig dauern.“ Dabei lasse ich mich entspannt in einen der beiden Sessel fallen. Rosemarie dreht sich zu mir. „Vielleicht können wir die Zeit ja irgendwie überbrücken?“, schlage ich vor. „Seeeehr gute Idee“, lächelt sie zurück. Glücklicherweise sind die Sessel so breit, dass Rosi ihre Knie neben meinen Hüften platzieren kann, um sich bequem auf meine Oberschenkel zu setzen. Natürlich muss sie dabei ihr Kleid so weit hochschieben, dass ich einen Blick auf ihre wohlgeformten Schenkel erhalte. Ich lege den Kopf etwas in den Nacken, schon spüre ich ihre Lippen auf meinen. Herrlich, es ist wieder einer dieser sanften und doch so innigen Küsse, die ein Kribbeln in meinem ganzen Körper auslösen.
„Ich habe übrigens den beiden wirklich nicht viel von uns erzählt“, meint Rosi, als sich unsere Lippen nach einer Ewigkeit voneinander gelöst haben, „ich habe nur erzählt,
Ein gelungener Plan
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