Ein Hauch von Kamasutra……..

"Das kleine Teehaus" in Kyoto

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Ein Hauch von Kamasutra……..

Ein Hauch von Kamasutra……..

Joana Angelides

Auf einer der Bänke sah ich eine mit der Dunkelheit verschmelzende Gestalt. Ich bemerkte sie nur, weil in diesem Moment seine Zigarette aufglühte. Der einzige, den ich jemals im Club rauchen sah, war Tanaka. Ob er….. ? Vielleicht war er der Verfasser der Einladung, mein Interesse war geweckt. Ich griff zum Telefon.

Ich traf eine Verabredung für den nächsten Abend. Ich schlief unruhig, meine Gedanken kreisten immer wieder um diese Einladung. Der nächste Tag verlief ruhig und äußerst unterhaltsam mit Gesprächen und kleinen Brettspielen mit Freundinnen.

Endlich war es Abend und ich wartete ungeduldig in meinem Zimmer.

Das Areal war weitläufiger, als ich dachte. Ich wurde durch ein mir unbekanntes Mädchen abgeholt und wir fuhren mit einem kleinen Elektrowägelchen durch das kleine Wäldchen zu dem kleinen versteckten Pavillon. Er war dezent beleuchtet, man konnte leise japanische Musik hören, die Windspiele rundum in den Bäumen verströmten ihren Klang.

Aus dem Halbdunkel des leeren, nur mit Matten ausgelegten Raumes und einem schwarzen, etwas überhöhten Bett, das in der Mitte des Raumes stand, kam eine Männergestalt auf mich zu. Er war ebenfalls ganz in Schwarz gekleidet, nur ein Sehschlitz seines Gesichtes war frei. Ich konnte nicht feststellen, ob es nun Tanaka war oder ein anderer Mann. Er verneigte sich vollendet und setzte sich auf eine der Matten und forderte mich mit einer Handbewegung auf, mich ebenfalls zu setzen. Obwohl ich wusste, dass ich sicher in jeder Phase dieses Treffens einfach wieder gehen konnte, beschlich mich ein beunruhigendes Gefühl. Was erwartete mich?

„Können Sie sich vorstellen, dass ein Schmerz, der von einem Körper Besitz ergreift, erregend sein kann?“

Ich blickte ihn fragend an.

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